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Newsweek Polska - Polen | Mittwoch, 9. September 2015

Polnische Kohle zu teuer für den Weltmarkt

Der polnische Staat will den größten Kohlekonzern Europas, die Kompania Węglowa, wettbewerbsfähiger machen. Dazu sollen die unrentabelsten Zechen geschlossen werden. Das liberale Nachrichtenmagazin Newsweek Polska rechnet vor, dass dieser Plan nicht aufgeht: "Natürlich werden nun die Produktionskosten pro Tonne von 270 (64 Euro) auf rund 230 Złoty (54 Euro) fallen. Doch dürfte das nicht reichen. Denn in den holländischen Häfen, wo der Rohstoff für ganz Europa umgeschlagen wird, liegen die Preise bei etwa 190 Złoty oder 45 Euro. ... Deshalb hat sich für die Kompania Węglowa bisher auch kein privater Investor interessiert. Die schlechte Lage an den Börsen und das Überangebot im Land verheißen für die Gesellschaft nichts Gutes, die einfach zu hohe Arbeitskosten hat. Zudem torpedieren die Gewerkschaften jeden Versuch, die Firma zu privatisieren."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 9. September 2015

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