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Aftonbladet - Schweden | Dienstag, 18. August 2015

Karin Pettersson staunt über Paul Masons "Postkapitalismus"

In seinem gerade erschienenen Buch "Postkapitalismus" setzt sich der britische Wirtschaftsjournalist Paul Mason mit dem Zeitalter nach dem Kapitalismus auseinander. Seine Thesen findet die Journalistin Karin Pettersson in der Boulevardzeitung Aftonbladet bemerkenswert: "Mason stellt fest, dass die alte Trägerin des linken politischen Kampfs, die gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, heute stark geschwächt ist. Stattdessen setzt er seine Hoffnungen auf die im Entstehen begriffene neue digitale Klasse. ... Informationen sollen frei sein, es gibt keine Loyalität gegenüber Hierarchien oder Staaten. In den modernen Netzwerken, weit entfernt von der marktwirtschaftlichen Logik, werden kostenlose Serviceangebote wie Wikipedia und Linux aufgebaut. Und eine moderne Art von Tauschwirtschaft wächst. ... Masons Utopie ist weitreichend: ein Wirtschaftssystem, in dem die Lohnarbeit und die Kontrolle durch die Marktkräfte abgeschafft sind. Man muss damit nicht einverstanden sein. Seine Gedanken sind aber aufrüttelnd: ein stark reformierter Finanzsektor, die Einführung des Bürgerlohns, um den Strukturwandel zu beschleunigen, eine Kombination von staatlichen Interventionen und Netzwerklösungen um der Klimakrise zu begegnen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 18. August 2015

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