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Mladá fronta dnes - Tschechien | Montag, 13. Juli 2015

Attacke auf Vučić kam nicht von ungefähr

Serbien lehnt es bis heute ab, das Massaker von Srebrenica als Genozid anzuerkennen und daher ist es kein Wunder, dass sein Regierungschef bei der Gedenkfeier am Mahnmal von Demonstranten mit Steinen attackiert wurde, konstatiert die liberale Tageszeitung Mladá fronta Dnes: "Der serbische Premier Alexandar Vučić verdient Anerkennung, dass er nach Srbrenica kam. Auch dafür, dass er auf einen Steine werfenden Bosniaken versöhnlich reagierte. Aber auch er lehnt das Wort Genozid ab. Es war seine Regierung, die vor ein paar Tagen an Moskau appellierte, im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zu blockieren, die die Tragödie einen Genozid nannte. Vučić kam zur Erinnerung an die einstige Orgie des Bösen und des Todes nur mit einer halbherzigen Entschuldigung. Keines seiner gut gemeinten Worte über Versöhnung konnte diesen üblen Nachgeschmack übertünchen. Der geworfene Stein bestätigte das nur."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. Juli 2015

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