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Delo - Slowenien | Samstag, 6. Juni 2015

EU tut nichts gegen Sklavenausbeutung

Die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte in der EU, die eine Studie der EU-Agentur für Grundrechte in der vergangenen Woche enthüllt hatte, hätte schon längst bekämpft werden können, schimpft die linksliberale Tageszeitung Delo: "Für die meisten Verstöße gibt es in der EU schon lange angemessene Gesetze, die nur konsequent angewendet werden müssen. Und diejenigen, die gegen diese Gesetze verstoßen, müssen bestraft werden. Das Problem liegt darin, dass für die Überwachung des Arbeitsmarkts die einzelnen Mitgliedsländer zuständig sind. Diese ermöglichen lokalen Unternehmen Extraprofite durch die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte. Ein weiteres Problem ist, dass es in der EU keine angemessene Zusammenarbeit gibt, die das internationale Netzwerk der Schleuser von Arbeitskräften zerstört, die durch die sklavische Ausbeutung der für sie rechtlosen Menschen fette Gewinne machen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 8. Juni 2015

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