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Libération - Frankreich | Dienstag, 19. Mai 2015

Solidarität für Freiheits-Ikone Charlie Hebdo

Luz, Chef-Karikaturist bei der Satirezeitung Charlie Hebdo, hat am Montag angekündigt, dass er die Zeitung im September verlassen will. Die Redaktion durchlebt derzeit eine Krise, bei der es unter anderem um die Verteilung der seit den Attentaten erwirtschafteten Gewinne geht. Für die linksliberale Tageszeitung Libération sind die aktuellen Schwierigkeiten kein Wunder: "Die traumatisierten, erschöpften, moralisch und zum Teil körperlich verletzten Mitglieder des Charlie-Hebdo-Teams sind auf der ganzen Welt zum Symbol für die Freiheit des Zeichnens geworden und - gegen ihren Willen - für die Freiheit, sich blasphemisch zu äußern. Es ist nicht erstaunlich, dass sich interne Meinungsverschiedenheiten, die ja auch in jeder lebenden Redaktion existieren, in dieser zur Hälfte toten Redaktion ausgebreitet haben. Sie wird mit Geld und Ruhm überflutet und ständig von anderen Medien bedrängt. ... Es gibt nur eine würdige Haltung in dieser Sache: Man muss diesen Antihelden, die ihre Schwächen eingestehen und nach wie vor Mut zeigen, seine tiefe Solidarität ausdrücken."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Mai 2015

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