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De Morgen - Belgien | Donnerstag, 16. April 2015

EU-Staaten müssen Asylpolitik neu denken

Angesichts der erneuten Flüchtlingskatastrophe vor der italienische Küste fordert die linksliberale Tageszeitung De Morgen eine konstruktive Migrationspolitik: "Verantwortung müssen vor allem jene Regierungschefs des Europäischen Rats übernehmen, die glauben, dass es keine Flüchtlingskrise gibt, solange keine Flüchtlinge in ihrem eigenen Land ankommen. ... Doch wir alle stehen in der Verantwortung. Politik, Medien und Öffentlichkeit - wir alle sehen in der sinkenden Zahl der anerkannten Asylanträge und der steigenden Zahl der Abschiebungen den Beweis für eine gelungene Flüchtlingspolitik. Die tägliche humanitäre Krise vor den Küsten Italiens und Griechenlands ist die fatale Konsequenz dieses einseitigen Denkens. ... Offene Grenzen sind keine realistische Lösung, aber geschlossene Grenzen offensichtlich auch nicht. Es muss einen Mittelweg geben. ... Durch Mitleid für die Flüchtlinge aus den Konfliktzonen kann Europa beweisen, dass es noch immer ein zivilisierter Teil der Welt ist."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 16. April 2015

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