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Kurier - Österreich | Montag, 30. März 2015

Teheran ist eigentliches Ziel

Der Zeitpunkt der Intervention im Jemen ist kein Zufall, glaubt der Kurier: "Gefährlich ist der Waffengang, weil Teheran die Houthi-Glaubensbrüder unterstützt, um einen Fuß auf die Arabische Halbinsel zu bekommen. Im schlimmsten Fall könnte es zu einer Konfrontation zwischen Saudi-Arabien und dem Iran kommen, die beide um die Vormachtstellung in der Region rittern. Gefährlich ist die Intervention ferner deswegen, weil die Auseinandersetzung auch als Glaubenskrieg Schiiten - Sunniten geführt wird und die Kluft zwischen den beiden Islam-Richtungen vertieft. Und schließlich stört der Kriegslärm am Golf die Atomverhandlungen mit dem Iran in der Schweiz, die bis morgen zu einem Rahmenabkommen führen sollen. Diese Querschüsse sind von Riad aber durchaus gewollt, ist doch das Königshaus gemeinsam mit Israel einer der schärfsten Kritiker eines Deals mit dem Mullah-Regime. Hintergedanke: Gelänge der Kompromiss, fielen die Sanktionen weg, der Rivale würde noch stärker werden."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 30. März 2015

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