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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 4. März 2015

Athen nimmt Selbstisolation nicht wahr

Griechenland tut nach wie vor alles, um die Länder der Eurogruppe zu verprellen, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung und hält einen Grexit weniger aus wirtschaftlichen sondern vielmehr aus politischen Gründen für denkbar: "Die Eurogruppe steht so geschlossen wie nie zuvor gegen die neue griechische Regierung, die ihre Selbstisolation nicht wahrnimmt. Der Ausbruch gegen die Südländer hat gezeigt, dass Griechenlands Euro-Ende inzwischen keinem ökonomischen Kalkül mehr unterliegt - die Ansteckungsgefahr ist gering, die Kollateralschäden sind vermutlich beherrschbar. Griechenlands Zukunft wird politisch entschieden. Es gilt eine simple Gleichung: Athen kann keine Hilfe mehr erwarten, wenn der dafür zu zahlende politische Preis für die anderen Euro-Staaten untragbar hoch wird. Wenn Griechenland das Wohlwollen der EU-Partnerregierungen derart strapaziert, dass dabei lediglich ein Front National oder eine Alternative für Deutschland oder eine Podemos-Bewegung gestärkt würden, dann ist die Freundschaft beendet."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. März 2015

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