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Deutsche Welle - Rumänien | Donnerstag, 22. Januar 2015

Rumäniens Franken-Opfer brauchen kein Mitleid

Nach der Schweizer Entscheidung der Entkoppelung des Franken vom Euro wird auch in Rumänien eine Lösung diskutiert, um den rund 75.000 betroffenen rumänischen Kreditnehmern unter die Arme zu greifen. Wie auch immer die Hilfe aussieht, sie ist Klientelpolitik, kritisiert der Rumänische Dienst der Deutschen Welle: "Wenn wir genauer hinsehen, können wir leicht feststellen, dass die Opfer des Franken nicht die Ärmsten in Rumänien sind. ... Einen zinsgünstigen Kredit in Schweizer Franken über 20 Jahre zu haben, bedeutet zugleich, ein überdurchschnittliches Einkommen zu haben. Es sind nicht wenige Opfer, die die Wirtschaftslage nun trifft, doch sind es keine Unterprivilegierten. ... Außerdem gab es bei uns schon so viele Situationen, in der Leute durch Banken zwangsvollstreckt wurden, ohne dass der Staat zu Hilfe geeilt ist. Warum? Weil die Verlierer Menschen ohne Beziehungen und damit unsichtbar waren. ... Sie waren keine Politiker oder Fernsehjournalisten, so dass sie nicht die Mittel und Möglichkeiten hatten, dass ihr Privatproblem politisch diskutiert wird."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. Januar 2015

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