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Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 20. Januar 2015

Polens Franken-Opfern nicht bedingungslos helfen

Der polnische Finanzminister, der Notenbankchef und die Finanzaufsicht wollen am heutigen Dienstag über Maßnahmen wegen der Franken-Krise beraten. Die Kreditnehmer sollten nur unter bestimmten Bedingungen staatliche Hilfe erhalten, mahnt die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Erwachsene Menschen haben Kredite in Franken aufgenommen. Meist verfügen sie über eine hohe Bildung. Außerdem hatten sie oft genügend Zeit, das Risiko abzuschätzen, das mit diesen Verpflichtungen verbunden ist. Grundsätzlich sollte man sie natürlich nicht dafür verurteilen, weil sie einfach nur eine normale Wohnung haben wollten. Der Staat muss verhindern, dass nun eine größere Gruppe von ihnen private Insolvenz anmeldet. Deswegen sollte er ihnen helfen. Doch darf diese Unterstützung nicht immer automatisch erfolgen. ... Die wichtigste Lektion für die Polen ist jedenfalls, zu erkennen, dass es ein finanzielles Risiko gibt. Sie dürfen sich nicht daran gewöhnen, auf Kosten des Steuerzahlers zu leben."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 20. Januar 2015

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