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Hotnews - Rumänien | Montag, 10. November 2014

Rumänen fühlen sich betrogen wie 1989

Am Wochenende sind in mehreren rumänischen Großstädten rund zehntausend Menschen für freie Wahlen auf die Straße gegangen. Dass die Proteste ausgerechnet am 9. November stattfanden, ist für das konservative Nachrichtenportal Hotnews nicht erstaunlich: "Auslöser der Anti-Ponta-Proteste sind die Wahlpannen im Ausland im ersten Wahlgang und damit die Art und Weise, wie der Staat seine eigenen Bürger demütigt. Beim Protest waren Losungen wie ‚Nieder mit dem Kommunismus' zu hören, eine Anspielung darauf, dass die heutige Atmosphäre der vor 25 Jahren gleicht. Damals und heute fühlen sich die Bürger von einem autoritären Staat unterdrückt, durch offizielle Propaganda betrogen und in ihren Grundrechten verletzt. Damals wie heute sind es die jungen Menschen, die sich dagegen zuerst auflehnen. … Und was macht der Staat? Er will 800 Angestellte des Außenministeriums am Sonntag zur Verstärkung in die Auslands-Wahllokale schicken. … Doch effizient wäre gewesen, weitere Wahllokale einzurichten. Alles andere ist Augenwischerei."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. November 2014

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