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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 9. September 2014

EU muss ihren Preis für Sanktionen zahlen

Auch wenn der Beginn der Sanktionen noch nicht feststeht und sich über deren Maß streiten lässt, ist der Beschluss der EU vom Montag richtig, lobt die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Bemerkenswert ist zunächst einmal, dass sich die Regierungen von 28 Ländern mit sehr unterschiedlichen Interessen überhaupt auf Sanktionen gegen Russland einigen können. Dies zeigt: Eine europäische Außenpolitik ist zumindest in Ansätzen möglich. Die geplanten Strafen richten sich nicht pauschal gegen 'die Russen', sondern gezielt gegen einzelne Persönlichkeiten und die Ölindustrie - also gegen das System Putin. Der Westen hat also aus früheren Fehlern mit allzu breit angelegten Sanktionen, die vor allem das Volk trafen, gelernt. Wenn Putin nun seinerseits die EU-Staaten bestrafen will, etwa beim Luftverkehr, so tut das weh. Es ist jedoch der Preis, der zu zahlen ist, um zu demonstrieren: Schwerste Brüche des Völkerrechts werden nicht hingenommen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 9. September 2014

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