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Kathimerini - Griechenland | Mittwoch, 7. Mai 2014

Pantelis Boukalas über Propagandabegriffe in der Ukraine-Krise

Den selbstverständlichen Gebrauch der Begriffe "prorussisch" und "proeuropäisch" in der Berichterstattung zur Ukraine-Krise hinterfragt in der konservativen Tageszeitung Kathimerini Kolumnist Pantelis Boukalas: "Auf der eine Seite stehen die 'prowestlichen', auf der anderen die 'prorussischen' Kräfte. Dies lesen und hören wir ständig. ... Die Regierung in Kiew bezeichnet die 'prorussischen' Kräfte, von denen sie wegen ihrer 'faschistischen' Gesinnung nicht anerkannt wird, als Terroristen. In den westlichen Medien wiederum werden alle anderen Kräfte als 'prowestlich' bezeichnet. Selbst die Nazis des Rechten Sektors, die nicht bloß der paramilitärische Arm der Regierung sind, sondern die eigentlichen Herren in der Ukraine. Der Westen nimmt die Nazis weiterhin in Schutz, oder klagt sie zumindest nicht direkt an, denn schließlich gehören sie ja zu den 'prowestlichen' Kräften, sprich sie sind 'tolerant, demokratisch und zivilisiert'. Schließlich ist das die Bedeutung, die wir unserer westlichen Identität beimessen, oder? Wie 'prowestlich' ist es eigentlich, Menschen zu verbrennen? Oder Menschen brutal mit Stöcken zu töten, die [beim Brand des Gewerkschaftsgebäudes in Odessa] wegen eines Feuers aus dem Fenster springen?"

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 8. Mai 2014

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