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Der Standard - Österreich | Mittwoch, 15. Januar 2014

Hollande noch lange kein Blair oder Schröder

Eine wirtschaftspolitische Wende ist in Frankreich viel schwerer umzusetzen als in Deutschland oder Großbritannien, merkt die linksliberale Tageszeitung Der Standard an und fürchtet, dass François Hollande das nötige Geschick fehlt: "Der Sozialist werde sozialliberal, er wandle auf den Pfaden von Gerhard Schröder und Tony Blair, heißt es in Paris bereits. Wirklich? François Hollande ist ein aufrichtig bemühter konsensueller Politiker, aber er hat weder Blairs Vision noch Schröders Autorität. Und Frankreich ist nicht Deutschland oder England, sondern eine alte Nation, in der die Bürger ihren Besitzstand mit Zähnen und Klauen verteidigen. Hollande ist nicht zu beneiden. Er muss, wenn er die Staatsausgaben, die immerhin 56 Prozent des Wirtschaftsvolumens betragen, wirklich abbauen will, seine eigenen Wähler vergraulen. Aber vielleicht hat er, mit dem Rücken zur Wand stehend, gar keine Wahl mehr. Das wäre hart für ihn. Aber gut für Frankreich."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 15. Januar 2014

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