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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 16. Januar 2007

Wolf Biermann und die Berliner Abgeordneten

Das Berliner Abgeordnetenhaus entscheidet heute, ob der Sänger und Dichter Wolf Biermann  die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin bekommt. Thomas Steinfeld ist dafür. Biermanns Ausbürgerung aus der DDR 1976 habe den Untergang des Staates eingeläutet: "Wolf Biermann - das war die plötzlich militant gewordene biedermeierliche Bohème der DDR, das war der eitle Potenzprotz und selbstverliebte Rebell, der plötzlich aus seinem Polstersessel in der Chausseestraße 131 aufsprang und mit zitterndem Schnauzbart den 'sozialistischen Gang' ebenso umschmeichelte wie anbellte... Nichts hätte die DDR zu jener Zeit mehr treffen können als das Prophetische, das Wolf Biermann nicht nur bei seinen Auftritten, sondern auch auf seinen Schallplatten an den Tag legte... Die Berliner Sozialdemokraten und Sozialisten wollen davon nichts mehr wissen... So unsouverän wie das Abgeordnetenhaus im Umgang mit Wolf Biermann war zuletzt das Politbüro der SED."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 16. Januar 2007

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