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Delo - Slowenien | Montag, 7. Oktober 2013

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Für das Bootsunglück vor Lampedusa ist nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung Delo allein Europas katastrophale Flüchtlingspolitik verantwortlich: "Die EU hat die Kontrollen an ihren südlichen Grenzen brutal verschärft und begonnen, die ertrinkenden Menschen mitten im Mittelmeer absichtlich zu übersehen. In Ländern wie Italien wurden Gesetze verabschiedet, die die Rettung von Flüchtlingen kriminalisiert. ... Brüssel hat das Dublin-II-Abkommen verabschiedet und sich elegant vor der Verantwortung gedrückt: Das Abkommen sieht nämlich vor, dass alle Flüchtlinge ohne die richtigen Dokumente in das Land ihrer Einreise in die EU zurück müssen. Meist sind das Griechenland, Spanien, Italien und Malta. ... Die Tragödie von Lampedusa ist die logische Folge einer europäischen Flüchtlingspolitik, die der Definition eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit entspricht. Europa hat 350 Pechvögel ertränkt."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 8. Oktober 2013

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