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Le Soir - Belgien | Dienstag, 13. August 2013

Gesetze allein reichen nicht gegen Homophobie

Asylbewerber in Belgien begründen nach Recherchen der liberalen Tageszeitung Le Soir ihre Asylanträge zunehmend mit Verfolgung aufgrund ihrer Homosexualität. Aber auch in Belgien sind Homosexuelle trotz Initiativen wie der Einführung gleichgeschlechtlicher Ehen oder des nationalen Regierungsplans gegen homophobe Gewalt noch längst nicht gesellschaftlich akzeptiert, kritisiert das Blatt: "Weiteres gesellschaftliches Engagement muss erfolgen, um jene Vorurteile zu überwinden, die Homosexualität auf ein ungewöhnliches, 'abnormales' Verhalten reduzieren, wie es die katholische Moral weiterhin begreift. Ab dem Kindergarten müssen die Bildungseinrichtungen die Augen für die verschiedenen Familienmodelle öffnen. Arbeitswelt und Vereine müssen die sexuelle Diversität fördern und Homophobie unter ihren Mitgliedern ahnden. Die gesamte Gesellschaft, nicht nur Gesetzgeber und Richter, haben die Aufgabe, gegen die herrschende 'Homonegativität', gegen Ignoranz und hartnäckige Wahnvorstellungen zu kämpfen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. August 2013

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