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De Standaard - Belgien | Freitag, 19. Juli 2013

Belgisches Königshaus spielt absurdes Theater

Belgiens künftiger König Philippe übernimmt am Sonntag das Zepter von seinem Vater Albert II. Doch die Monarchie hat bald nur noch eine zeremonielle Bedeutung, prophezeit die linksliberale Tageszeitung De Standaard: "Die Geschichte der belgischen Fürsten ist eine von ständig abnehmender Macht. Der katastrophale Alleingang von Leopold III. im Zweiten Weltkrieg und der Widerstand von Boudewijn gegen das Abtreibungsgesetz waren nur ein Aufbäumen gegen den Trend. ... Die zeremonielle Monarchie muss künftig mit strengen finanziellen Regeln für die Königsfamilie jedes Risiko von Affären ausschließen. Die Folge ist, dass diese Institution vollständig zu einem goldenen Käfig wird. Es droht die Absurdität: Eine Familie hat das Los, bis zum Ende aller Zeiten Nachfolger zu produzieren, darf aber keine Meinung oder Macht haben. ... Dann wird es endgültig so, wie der britische König George V. im Film The King's Speech: ... 'Wir sind Schauspieler geworden.'"

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 19. Juli 2013

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