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Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 7. Februar 2013

Schavans Schicksal liegt in Merkels Händen

Die Uni Düsseldorf hat der deutschen Bildungsministerin Annette Schavan am Dienstag ihren Doktortitel aberkannt und wirft ihr Plagiat vor. Diese will gegen die Entscheidung klagen. Dies kritisiert die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung und bemerkt, dass nun alles Weitere von Angela Merkel abhängt: "Entscheidend für das Schicksal der Bildungsministerin wird sein, wie lange Bundeskanzlerin Merkel ihre schützende Hand über sie hält. Eine schnelle Demission Schavans hätte für Merkel den Vorteil, dass sie selbst unversehrt aus der Affäre hervorginge. Eine gestrauchelte Politikerin ist rasch vergessen. Je länger die Kanzlerin aber ihre Weggefährtin verteidigt, umso mehr macht sie deren Angelegenheit zu ihrer eigenen. In einem Wahljahr ist dies gefährlich, denn der Druck der Opposition und der Medien auf Schavan und damit Merkel wird nicht nachlassen. ... Noch stehen die Parteifreunde in Treue fest zur Ministerin. In der Causa Guttenberg war es Schavan, die als erste Unionspolitikerin den Bann brach und erklärte, sie schäme sich für den Verteidigungsminister."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 7. Februar 2013

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