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Corriere della Sera - Italien | Freitag, 4. Januar 2013

Boateng bekämpft Rassismus im Fußball

In Italien ist das Testspiel des AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria am Donnerstag wegen rassistischer Sprechchöre der Pro-Patria-Fans in der 26. Minute abgebrochen worden. Zuvor hatte der farbige Spieler Kevin-Prince Boateng aus Protest den Platz verlassen - gefolgt von seinen Teamkollegen. Bravo Boateng, applaudiert die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Endlich eine angemessene Reaktion auf die viel zu vielen Idioten, die rassistische Sprechchöre in den Stadien anstimmen. Der Anfang ist gemacht. Ab jetzt heißt es bei den ersten 'Buh-Rufen' gegen 'Neger': alle runter vom Spielfeld. Die ganze Mannschaft, geschlossen. ... Die Geste von Boateng weist den Weg. Jetzt heißt es hart durchgreifen, immer, auch bei offiziellen Spielen. Das tut weh, ist aber notwendig, um die Störenfriede mit ihren rassistischen Spruchbändern aus den Stadien zu vertreiben. Keine 'Neger'-Beschimpfung darf mehr unbestraft bleiben. Die Nachsicht für Rassisten hat ein Ende. Danke Boateng."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 4. Januar 2013

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