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La Stampa - Italien | Sonntag, 16. September 2012

Geldpolitik der Fed gefährdet Finanzsystem

Die Aussicht auf eine neue Welle billigen Geldes von der US-Notenbank Fed hat die Finanzmärkte am Freitag weltweit angetrieben. Am Donnerstagabend hatte die Fed unter anderem angekündigt, zur Ankurbelung der US-Konjunktur weitere Immobilienpapiere aufzukaufen. Doch die bereits dritte quantitative Lockerung wird nicht funktionieren, kritisiert die liberale Tageszeitung La Stampa: "Schon zweimal hat die Fed die Geldspritze angesetzt. Beide Male sind die billigen Dollar vor allem Finanzgeschäften mit Öl oder Gold zugutegekommen statt den Investitionen in die Realwirtschaft. ... Irren ist menschlich, auf einem Irrtum beharren aber ist teuflisch. ... Vermutlich ist Fed-Chef Bernanke überzeugt, die Dosis sei die beiden Male zuvor nicht hoch genug gewesen oder die Therapie zu kurz. Doch die Titel, die die Fed kaufen wird, sind von schlechter Qualität und werden schwer auf ihrer ohnehin schon kritischen Bilanz lasten. Die Märkte werden die Ungewissheit ausnutzen. Sie werden sowohl das US-amerikanische wie auch das globale Finanzsystem aus den Angeln heben."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 17. September 2012

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