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Die Presse - Österreich | Dienstag, 28. August 2012

Euro-Austritt Österreichs dumme Idee der Rechten

Der österreichische Industrielle Frank Stronach angekündigt, eine eigene Partei zu gründen, die dezidiert mit dem Euro-Austritt und der Wiedereinführung des Schilling wirbt, so wie die populistische Freiheitliche Partei Österreichs. Doch der Schilling war überhaupt keine eigenständige Währung, bemerkt die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Von welchem Schilling reden die Herrschaften eigentlich? Von dem, der 2002 in Euro konvertiert wurde? Sorry, aber das war kein Schilling, sondern eine maskierte D-Mark. Die eigenständige österreichische Währung wurde in den Sechzigerjahren von [dem konservativen] Finanzminister Schmitz halb und ein paar Jahre später von dessen [sozialdemokratischem] Nachfolger Androsch ganz abgeschafft, als Letzterer die strikte D-Mark-Bindung gegen [Ex-Bundeskanzler] Kreisky und dessen Einflüsterer aus der Industrie durchsetzte. ... Österreich fährt also seit 40 Jahren sehr gut mit Währungsunionen. Ein kleines Land mit mehr als 50 Prozent Exportquote in eine totale Inselwährung zurückzustoßen - eine dümmere wirtschaftspolitische Idee muss einem erst einfallen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 28. August 2012

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