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Lietuvos žinios - Litauen | Montag, 6. August 2012

Angst vor dem Ende des Baltikums

Lettlands Präsident Andris Bērziņš hat am Dienstag in einer lettischen Fernsehsendung die Existenz der drei baltischen Staaten in Frage gestellt, falls sie in den kommenden zehn Jahren nicht stärker zusammenarbeiten werden. Der Politologe Kęstutis Girnius vermisst in der konservativen Tageszeitung Lietuvos žinios Klarheit in diesen Aussagen: "Die Bemerkungen des lettischen Präsidenten sind dramatisch, es bleibt jedoch unklar, was er konkret damit meint. Ich denke nicht, dass er die Bildung einer politischen Union oder Föderation in Betracht zieht. Solch eine Variante ist derzeit für keines der baltischen Länder akzeptabel. Sie sehen sich als Nationalstaaten. ... Bērziņš hat die Interessen der Wirtschaft erwähnt. Vielleicht ist er der Meinung, dass ohne stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit die baltischen Länder nicht florieren werden, dass die Menschen weiterhin massenhaft auswandern und in den Staaten selbst Spannung und vor allem nationale Feindseligkeit geschürt wird. In dieser Hinsicht ist Lettland das schwächste Land der baltischen Region."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 6. August 2012

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