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Novinar - Bulgarien | Dienstag, 3. Juli 2012

Investoren beuten Bulgariens Arbeiter aus

Die Anzahl rumänischer Unternehmen in Bulgarien ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr um fünfzig Prozent gestiegen, meldete das bulgarische Finanzamt Ende Juni. Die Tageszeitung Novinar warnt vor unlauteren Arbeitgebern: "Dass es in Bulgarien billige Arbeitskräfte gibt, ist nichts Neues. Und die Rumänen sind nicht die ersten, die aus diesem Grund nach Bulgarien kommen. Hinzu kommt die geringere Steuerlast. Zusammen sind das zwei ernsthafte Argumente, um Bulgarien einem anderen Land vorzuziehen. Auch viele griechische Unternehmen sind nach Bulgarien gezogen, was zweifellos positive Auswirkungen auf die bulgarische Wirtschaft hat. Es gibt aber auch viele Fälle, in denen die ausländischen Arbeitgeber schamlos bulgarische Arbeiter ausbeuten, ohne besondere Konsequenzen fürchten zu müssen. Wir sollten uns also nicht zu früh über die Investoren freuen, denn sie sind gekommen, um Profit zu machen, nicht um sich Freunde zu machen. Es wäre aber schön, wenn man einen gemeinsamen Nutzen hätte und Bulgarien ein Paradies wäre, nicht nur für die Investoren."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 4. Juli 2012

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