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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 3. Juli 2012

Haushaltsloch zwingt Hollande zum Sparen

Frankreichs neue Regierung muss ein Haushaltsloch von rund 40 Milliarden Euro stopfen, um die internationalen Sparverpflichtungen einzuhalten. Das ist das Ergebnis eines Berichts des Rechnungshofs, den Präsident François Hollande nach seiner Amtsübernahme angefordert hatte. Nun muss Hollande den Rotstift ansetzen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Nach seinem Sieg bei der französischen Präsidentschaftswahl gewährte der Sozialist dem Volk zunächst eine gefällige Show. Er führte die Rente mit 60 teilweise wieder ein, erhöhte Sozialleistungen, kündigte zusätzliche Lehrerstellen an und wirbelte ganz Europa mit seinen Wachstumsforderungen auf. ... Nun ist die Kür vorbei. ... Wenn er Frankreich stärken will, muss er ihnen genauso viele Reformen abverlangen wie sein konservativer Vorgänger Nicolas Sarkozy. Mindestens. Dies wird die radikale Linke und die Gewerkschaften aufbringen. Dann kann Hollande Stehvermögen zeigen. Zugleich sollte er die Franzosen überzeugen, dass sie nicht Angela Merkel oder den Finanzmärkten zuliebe Opfer bringen. Sie tun es für ihr Land und ihre Kinder."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 3. Juli 2012

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