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Blog Biziday



Biziday ist der Blog des als konservativ geltenden rumänischen Journalisten Moise Guran, der viermal in der Woche unter anderem im öffentlich-rechtlichen rumänischen Fernsehen TVR eine Wirtschaftssendung moderiert. Ein Teil der Themen der Sendung spiegelt sich auf Biziday wider.

Medium: Blog
Politische Ausrichtung: konservativ
Erscheinungsweise: Montag bis Freitag
Visits pro Monat: 500.000 - 1.000.000
Online-Bezahlmodell: Alle Inhalte kostenfrei

Standort der Redaktion: Bukarest, Rumänien
Herausgeber / Verlag: Firma Biziday
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 2009

TVR, Calea Dorobantilor nr. 191, sector 1, Bucuresti, cod 010656
E-Mail: moise.guran@biziday.ro
Internet: http://www.biziday.ro
Twitter: @MoiseGuran

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 5 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Blog Biziday - Rumänien | Dienstag, 3. März 2015

Onlinewerbung für Religionsunterricht legitim

In Rumänien müssen Eltern nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts ihr Kind von diesem Monat an ausdrücklich in den Religionsunterricht einschreiben, wenn sie wünschen, dass es daran teilnimmt. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche wirbt nun mit Videoclips auf Facebook für eine entsprechende Entscheidung der Eltern, was im Land kontrovers diskutiert wird. Lob für die Aktion kommt vom Journalisten Moise Guran, der auf seinem Blog Biziday schreibt: "Diese Kampagne ist etwas ganz Normales, ebenso gerechtfertigt wie anständig. ... Die Kirche hat eine Botschaft und meint, dass es nicht mehr ausreicht, sie in den Gottesdiensten am Sonntag zu predigen. Sie hat ebenso das Recht, sie per Facebook, im Internet, im Radio oder im Fernsehen mitzuteilen. Ich verstehe nicht, warum das auf Ablehnung stößt. Hier geht es doch um Demokratie. Jeder darf seine Meinung kundtun und am Ende treffen die Eltern, möglicherweise zusammen mit den Kindern, eine Entscheidung über den Besuch des Religionsunterrichts."

2.  Blog Biziday - Rumänien | Freitag, 15. November 2013

Rumäniens Wachstum bringt keinen Wohlstand

Rumäniens Wirtschaft ist seit dem Beginn des Jahres um 2,7 Prozent gewachsen, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Ein beachtliches Plus, kommentiert der Wirtschaftsjournalist Moise Guran auf seinem Blog Biziday, hinterfragt aber das Zustandekommen des Wachstums: "Den größten Anteil am Wachstum halten zwei Player namens Dacia und Ford. Die rumänischen Autowerke haben in diesem Jahr viel stärker zugelegt und von dort kommt das Wachstum. Unglücklicherweise ist es allerdings eine ausgeprägte Exportindustrie, die das Bruttoinlandsprodukt anhebt - umso mehr, als ja der gedrosselte Binnenkonsum zugleich die Einfuhren drückt. In den Staatshaushalt fließt also nicht ganz so viel Geld, wie wenn die Produktion hauptsächlich in Rumänien verkauft würde. Schade auch, dass nicht viele Rumänen etwas von diesem Wachstum haben werden, da es sich auf wenige Branchen beschränkt."

3.  Blog Biziday - Rumänien | Mittwoch, 28. August 2013

Pipeline für Moldau und Rumänien wenig nützlich

Die Republik Moldau soll bis Ende 2014 durch eine Gasleitung mit Rumänien verbunden werden. Die Pipeline, deren Bau am Dienstag im moldauischen Ungheni begann, soll die moldawische Abhängigkeit von russischen Importen beenden. Der Wirtschaftsexperte Moise Guran sieht das Projekt in seinem Blog Biziday dennoch kritisch: "Die Pipeline wird größtenteils von Rumänien bezahlt, denn sie liegt zu 70 Prozent bei uns. Sie ist für Moldau von strategischem Wert, doch sollten wir hier nicht übertreiben. Denken Sie bloß nicht, dass Moldau nach den 17 Monaten Bauzeit der russischen Gazprom arrogant die kalte Schulter zeigen und freudig billiges Gas von seinen rumänischen Brüdern beziehen wird. Rumänien importiert selbst Gas von Gazprom und bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Gas aus Rumänien wird für Moldau teurer als von Gazprom. ... Aber wir können in den kommenden fünf Jahren ohnehin nur begrenzt Gas an Moldau liefern. Weil wir selbst nicht genug davon haben und damit Russland nicht verärgert ist."

4.  Blog Biziday - Rumänien | Freitag, 23. November 2012

Restitutionsforderungen bedrohen Rumänien

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte muss Rumänien bis April 2013 eine Lösung für die zahlreichen Anträge auf Rückerstattung des während des Kommunismus verstaatlichten Vermögens finden. Die Restitutionsforderungen gefährden den rumänischen Staat, meint der Wirtschaftsexperte Moise Guran auf seinem Blog Biziday: "Im April 2013 muss die rumänische Regierung ein Vermögen von insgesamt 16 Milliarden Euro auszahlen, rückerstatten oder anderweitig ausgleichen. Sonst wird der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheiden müssen, und möglicherweise gibt es dann einen nationalen Aufstand. Eine einfache Rechnung zeigt, dass der rumänische Staat leicht alle Unternehmen verlieren könnte, die er noch besitzt - und etwas anderes hat er nicht. 16 Milliarden Euro kommen nahezu den jährlichen Ausgaben für Renten und Löhne im öffentlichen Dienst gleich, eine sofortige Barauszahlung würde zu einem Staatsbankrott."

5.  Blog Biziday - Rumänien | Dienstag, 7. Februar 2012

Opposition will dummerweise Neuwahlen

Nach dem Rücktritt von Premier Emil Boc ist die Regierungsbildung unter dem am Montag nominierten Premier Mihai Răzvan Ungureanu bereits im Gange. Sein Kabinett muss vom Parlament bestätigt werden, doch die Opposition verlangt Neuwahlen, ungeachtet der bereits für Herbst geplanten regulären Parlamentswahlen. Die Opposition nimmt den Mund etwas zu voll, meint der Journalist Moise Guran auf dem Blogportal BiziDay: "Sie wollen die Ernennung eines neuen Kabinetts ablehnen und vergessen dabei, dass die Rumänen nicht unbedingt die derzeitigen Oppositionsparteien an die Macht bringen wollen, sondern jemanden suchen, der das Land anführt. Ponta und Antonescu [die beiden Chefs der wichtigsten Oppositionsparteien PSD und PNL] riskieren hier etwas. Gerade ihnen wird man die politische Instabilität vorwerfen, die sich bereits bemerkbar macht. Vermutlich wird der erste nominierte Premier [Mihai Răzvan Ungureanu] bei der Parlamentsabstimmung durchfallen. Und bei der zweiten Nominierung, wenn die Oppositionsführer das Gefühl haben kurz vor ihren gewünschten Neuwahlen zu stehen, werden sie eine schwere politische Schlappe erleiden [da sie nicht die Mehrheit haben]. Denn man kann auf der Welle der Unzufriedenheit zwar reiten, aber auch in ihr ertrinken."

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