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Helsingin Sanomat



Die Zeitung wurde 1889 unter dem Namen Päivälehti gegründet. 1904 wurde sie verboten, nachdem ein Leitartikel indirekt die Ermordung des russischen Generalgouverneurs begrüßt hatte. Nur vier Tage nach der letzten Ausgabe erschien die Zeitung mit ihrem neuen Namen, herausgegeben vom Sanoma Konzern, der heute den Medienmarkt dominiert. Sie ist die mit Abstand größte Zeitung des Landes. Seit 2012 sind im Netz nur noch fünf Artikel pro Woche kostenlos zu lesen.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: liberal
Auflage: 313.000 (2013)
Erscheinungsweise: täglich
Visits pro Monat: 5.000.000 - 10.000.000
Online-Bezahlmodell: Inhalte teilweise kostenpflichtig

Standort der Redaktion: Helsinki, Finnland
Herausgeber / Verlag: Sanoma Media Finland Oy
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1889

Töölönlahdenkatu 2, 00100 Helsinki
Telefon: 00358 (09) 1221
E-Mail: hs.kotimaa@hs.fi
Internet: http://www.hs.fi
Twitter: @hsfi

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 4 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Helsingin Sanomat - Finnland | Freitag, 15. Juni 2012

Nokia geht es immer schlechter

Der angeschlagene Handy-Hersteller Nokia aus Finnland will nach eigenen Angaben vom Donnerstag weitere 10.000 Stellen weltweit streichen. Nokia wird es so bald auch nicht besser gehen, fürchtet die liberale Tageszeitung Helsingin Sanomat: "Das Unternehmen schätzt, dass die Verluste zwischen April und Juni weiter steigen. Ein Ende der Abwärtsspirale ist für das dritte Quartal nicht zu erwarten. Wenn eine börsennotierte Gesellschaft große Personaleinsparungen bekanntgibt, steigen normalerweise ihre Kurse. Doch am Donnerstag verlor die Nokia-Aktie an der Börse in Helsinki über 18 Prozent und fiel auf 1,80 Euro. Das zeigt, dass die Aktionäre kein Vertrauen in die Zukunft der Firma haben . ... Die großen Probleme sind Folge einer Reihe von Fehleinschätzungen des Vorstands und der Firmenleitung nach 2005. Die Gesellschaft verlor vor allem deshalb an Wettbewerbsfähigkeit, weil sie viel zu lange an dem veralteten Betriebssystem Symbian OS festgehalten hat."

2.  Helsingin Sanomat - Finnland | Donnerstag, 26. August 2010

Tuomas Nevanlinna untersucht die Funktionsweise der Wirtschaft

Über die verkannte Funktionsweise der Wirtschaft reflektiert der Philosoph Tuomas Nevanlinna in der Tageszeitung Helsingin Sanomat: "Worauf basiert letzten Endes das Wachstum des Reichtums? Und womit wird es gemessen? Und sind alle Messgeräte nicht relativ? ... Das Kapital von Marx ist fast das einzige Buch, ... das sich mit diesen Fragen überhaupt beschäftigt. Aber angeblich glaubt niemand mehr an die Wertmetaphysik, die es enthält. ... In selbstsicheren wirtschaftspolitischen Ausführungen wird angenommen, dass die Wirtschaft eine Maschine ist, die man entweder richtig oder falsch bedienen kann. Aber die Wirtschaft ist kein bloßes Gerät. Sie ist eine sensible Einheit, die sich auf Erwartungen, Vertrauen und ein unvorhersehbares, internationales Interaktionsnetz stützt. ... Es stimmt, dass die Wirtschaft kein Prozess ist, der sich nach Naturkräften richtet. Es stimmt, dass sie von den Soldaten der Großmächte, den Lobbyisten und Anwälten der Großunternehmen gesteuert wird. Trotzdem ist die Wirtschaft nicht nur eine Sache des Wollens. Und Finanzmanagement kann man in den Sand setzen. Außerdem haben die Kräfte des Marktes die Macht, radikale Reformen zunichte zu machen. Wenn das passiert, handelt es sich natürlich um politische Handlungen. Und doch passiert es. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man anfangen sollte, noch einmal Das Kapital zu lesen."

3.  Helsingin Sanomat - Finnland | Montag, 15. Dezember 2008

EU-Ostseestrategie in Gefahr?

In seinem Gastbeitrag für die Tageszeitung Helsingin Sanomat befürchtet Ville Itälä, Mitglied des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlaments, Finanzierungsprobleme bei der EU-Ostseestrategie. "Die EU ist endlich aufgewacht und hat erkannt, dass die Ostsee als einziges Binnenmeer der EU, ihre eigene Strategie braucht. ... Schweden hat sich im Rahmen seines Vorsitzes, der im Juli nächsten Jahres beginnt, verpflichtet, sich für diese Strategie stark zu machen. ... Im Moment scheint jedoch klar, dass der Widerstand gegen Mittel [für die Ostseestrategie] so groß ist, dass sie in Gefahr sind. ... Der Mittelmeerregion kommen jedes Jahr über 200 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zu. Nun befürchten die Mittelmeerländer, dass der Schwerpunkt in Richtung Ostsee verlagert wird. Zwischen den Regierungen der Baltischen Staaten und der EU gibt es bereits einen Ostsee-Aktionsplan. Ziel des Plans ist es, die Ostsee bis zum Jahr 2021 zu einem sich ökologisch günstig entwickelnden Meer zu machen. ... Konkrete Pläne und Ziele sind also bereits auf dem Papier, aber wie soll den Worten Taten folgen?"

4.  Helsingin Sanomat - Finnland | Mittwoch, 25. Juni 2008

Guter Einfluss der serbischen Sozialisten

Die Tageszeitung Helsingin Sanomat sieht die Regierungsbeteiligung der Sozialistischen Partei in Serbien positiv: "Für die Sozialisten ist die Entwicklung und Orientierung in Richtung europäische Sozialdemokratie der Anker der europäischen Themen. ... Serbien kann eine Regierung bilden, die sich am Westen orientiert und und die Möglichkeit hat, zur Bewältigung der EU-Unterstützung der Unabhängigkeit des Kosovo beizutragen. All dies wird die serbischen EU-Bestrebungen vorantreiben, zur Stabilisierung des Balkans beitragen und den russischen Einfluss auf die EU abschwächen."

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