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Rzeczpospolita



In den 1920er und 1930er Jahren war die Zeitung eng mit der christnationalen Bewegung verbunden. 1950 liquidierten die kommunistischen Machthaber das Blatt. Erst 1982 wurde es als Regierungsorgan wieder eingeführt. Nach 1989 wurde die Zeitung unabhängig. Seitdem hat sich das Blatt mit einer konservativen und deutschkritischen Berichterstattung hervorgetan. Die Zeitung steht der nationalkonservativen Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) nahe.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: konservativ
Auflage: 97.000 (2013)
Erscheinungsweise: Montag bis Samstag
Online-Bezahlmodell: Inhalte teilweise kostenpflichtig

Standort der Redaktion: Warschau, Polen
Herausgeber / Verlag: Gremi Business Communication
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1920

ul. Prosta 51,  00-838 Warszawa
Telefon: 0048 22 628 34 01
E-Mail: serwisyplatne@rp.pl
Internet: http://www.rp.pl
Twitter: @rzeczpospolita

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 2 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Rzeczpospolita - Polen | Freitag, 24. Juni 2011

Truppenabzug fördert radikale Kräfte

Der geplante Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ist riskant, weil damit ähnlich wie in Vietnam vor 40 Jahren radikale Kräfte die Macht übernehmen könnten, fürchtet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Der Präsident der USA ist überzeugt, dass sich die Afghanen schon bald um ihre eigene Sicherheit kümmern können und dass die zerstrittenen Konfliktparteien und Stämme einen politischen Kompromiss erzielen. Und er glaubt, dass es gelingt, die Taliban in Friedensgespräche einzubinden. Afghanistan wird sich so zwar nicht sofort in eine ideale Demokratie verwandeln, aber zumindest auf eigenen Beinen stehen, wie es einer der Berater Obamas gesagt hat. Der Präsident riskiert dabei eine Menge, weil die 'Afghanisierung' dieses Konflikts genau dasselbe bewirken kann wie die 'Vietnamisierung' in Vietnam, die Richard Nixon vor 40 Jahren vorantrieb, als er die US-Armee entlasten wollte."

2.  Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 2. Oktober 2008

Aus Angst vor Gewerkschaften nicht gehandelt

Die EU sei nicht allein Schuld an der Situation der Werften, meint Igor Janke von der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita. Aus Angst vor den Gewerkschaften habe es Polen lange versäumt zu handeln. "Unabhängig davon, inwieweit das bürokratische Brüssel gerecht oder ungerecht handelt, wurde die Angelegenheit der polnischen Werften seit vielen Jahren verschleppt. Keine der zahlreichen polnischen Regierungen konnte dieses Problem lösen. ... Seitdem Horden von Bergleuten mit Spitzhacken in Warschau aufgetaucht sind, hat niemand mehr den Mut gehabt, sich mit den großen Gewerkschaften anzulegen. ... Die staatlichen Bahnen, die Bergwerke und letztlich auch die Werften sind wenig rentable Unternehmen geblieben. Alle Werften sollten privat sein wie die Stocznia Gdańsk (Danziger Werft). Ihr Beispiel zeigt, dass Brüssel auf private Unternehmen setzt. Aber sie sind in staatlicher Hand geblieben, weil man sich entweder vor der Geschichte und dem Symbol gescheut hat, das die 'Wiege der Solidarność' darstellt, oder vor den starken Gewerkschaften."

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