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Avgi



Die Tageszeitung Avgi steht den linken Parteien des Landes nahe und wurde daher während der Militärdiktatur von 1967 bis 1974 verboten. Nach 1974 wurde sie als Organ der Vereinigung der Demokratischen Linken (Eda) und der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) herausgegeben. Die Zeitung gilt heute als ein Sprachrohr des Linksbündnisses Syriza.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: links
Auflage: 1.400 (2014)
Erscheinungsweise: täglich
Online-Bezahlmodell: Alle Inhalte kostenfrei

Standort der Redaktion: Athen, Griechenland
Herausgeber / Verlag: Avgi AE
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1952

Agiou Kostantinou 12, 10431 Athen
E-Mail: editors@avgi.gr
Internet: http://www.avgi.gr
Twitter: @AvgiOnline

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 4 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Avgi - Griechenland | Mittwoch, 4. Juli 2012

Griechenlands Gläubiger nur Schnäppchenjäger

Der griechische Premier Antonis Samaras will noch in diesem Sommer die Privatisierung der Staatsbetriebe vorantreiben und betonte dies auch in einem Schreiben an die Teilnehmer des EU-Gipfels vergangene Woche. Die linke Tageszeitung Avgi warnt vor einer Ausbeutung des Staatsvermögens: "Die Regierung beugt sich den Forderungen der Gläubiger und setzt den Verkauf von öffentlichem Eigentum an die erste Stelle ihrer Agenda. .... Die Gläubiger aber sind nicht daran interessiert, in Griechenland Investitionen zu tätigen, sondern sie beeilen sich, Schnäppchen zu machen! Sie möchten mit sehr wenig Geld Staatsimmobilien und Staatsunternehmen kaufen. Dann werden sie prüfen, ob und unter welchen Bedingungen sie investieren. Es ist offensichtlich, dass die Plünderung von öffentlichem Eigentum keine Investition ist, zumindest keine Investition, die auf eine Förderung des Wachstums abzielt. ... Es ist dringend nötig und eine nationale und soziale Verpflichtung, gegen diese Plünderung vorzugehen.

2.  Avgi - Griechenland | Mittwoch, 16. Dezember 2009

Irans Opposition protestiert mit Kopftuch

Aus Solidarität mit einem verhafteten Studierendenführer haben iranische Oppositionelle im Iran ihren Kopf verhüllt und die Internetkampagne "Männer mit Kopftuch" gestartet. Die Tageszeitung Avgi begrüßt diese Aktion: "Die Regierung behauptet, dass der Studierendenführer bei seiner Verhaftung dieses Kopftuch getragen und versucht habe, der Verhaftung zu entgehen [und hat ein Foto von ihm gezeigt]. Die Blogger der Opposition bestehen darauf, dass es eine Fotomontage war. ... Hamid Dabasi, Professor für iranische Studien an der New Yorker Columbia-Universität, sagte, dass der Versuch des Regimes, die Opposition zu demütigen, wie ein Bumerang wirkte. 'Tausende von Iranern sind dem Aufruf der Opposition gefolgt und haben solche Fotos gemacht, um zu zeigen, dass nichts Schlechtes an ihren Frauen oder an ihren Kopftüchern ist', sagt er. Diese Reaktion zeigt zwei Sachen: Die Oppositionellen haben Humor und Fantasie (welche dem Regime und seinen Anhängern fehlen) und bleiben aktiv, obwohl die Polizei mit harten Maßnahmen durchgegriffen hat."

3.  Avgi - Griechenland | Freitag, 19. Juni 2009

Deutsches Solarstromprojekt in Afrika ist schwierig zu finanzieren

Zusammen mit 20 Industrieunternehmen will der deutsche Rückversicherungskonzern Münchener Rück im Juli das Firmenkonsortium Desertec gründen. Desertec soll in afrikanischen Wüsten sehr große Solarstromengen erzeugen. Die linke Tageszeitung Avgi analysiert die Chancen des Projekts: "Es ist offensichtlich, dass es ... insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise schwer ist, 400 Milliarden Euro zu finden, um diese Investition zu verwirklichen. Wenn dieses Projekt fortgesetzt wird, dann wird es in mehreren Etappen umgesetzt und es wird Jahre dauern, bis der Strom aus der Wüste in den Steckdosen der europäischen Haushalte ankommt. Es ist ebenfalls offensichtlich, dass solch ein riesiger Beitrag nicht allein in einem Land investiert werden kann. Der Chef der Münchener Rück, Torsten Jeworrek, hat gesagt, dass er mit vielen Ländern Nordafrikas verhandelt, um Energieproduktionseinheiten in so vielen Regionen wie möglich aufzubauen."

4.  Avgi - Griechenland | Mittwoch, 3. Juni 2009

Europawahlen: Radeln für die Europawahl

Am 27. April haben sich im Rahmen einer überparteilichen Initiative zehn europabegeisterte Radfahrer auf den Weg von Brüssel bis an die EU-Außengrenze gemacht, um die Bürger in den Regionen mit niedriger Wahlbeteiligung für die Wahlen zu mobilisieren. "Diese Kampagne erscheint apolitisch und irgendwie unsinnig," schreibt die linke griechische Tageszeitung Avgi. "Die Radfahrer sagen, dass sie die frohe Botschaft der kommenden Wahlen tragen. Es sind aber nur wenige Bürger in Europa, die diese Botschaft als froh ansehen. Die Umfragen in den meisten EU-Ländern zeigen den Willen zur Enthaltung als stärkste Kraft. Bei der Frage jedoch: 'Warum geht ihr nicht wählen?', sagt eine Minderheit: 'Weil es mich nicht interessiert'. Deswegen blieb es für die Radfahrer bei ihrem Versuch."

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