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Irish Examiner



Die Zeitung wurde 1841 unter dem Titel Cork Examiner gegründet mit dem Ziel, die katholische Emanzipationsbewegung in Irland zu unterstützen. Heute noch wird das liberale Blatt vor allem in der südwestirischen Provinz Munster gelesen, es ist allerdings landesweit erhältlich. Nach einem starken Leserzuwachs nach der Jahrtausendwende ging es ab 2010 langsam aber kontinuierlich bergab.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: liberal
Auflage: 35.000 (2014)
Erscheinungsweise: Montag bis Samstag
Visits pro Monat: 1.000.000 - 5.000.000
Online-Bezahlmodell: Alle Inhalte kostenfrei

Standort der Redaktion: Cork, Irland
Herausgeber / Verlag: Landmark Media Investments
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1841

Linn Dubh, Assumption Road, Blackpool, Cork
Telefon: 00353 21 4272722
E-Mail: news@examiner.ie
Internet: http://www.irishexaminer.com/
Twitter: @irishexaminer

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 2 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Irish Examiner - Irland | Mittwoch, 29. Mai 2013

Irlands Anti-Rauch-Politik vorbildlich

Die irische Regierung hat am Dienstag beschlossen, dass Zigaretten von 2014 an nur noch in einfarbigen Verpackungen ohne Logos verkauft werden dürfen. Derzeit gibt es eine derart strenge Regelung nur in Australien. Die liberale irische Tageszeitung Irish Examiner lobt die Initiative im Kampf gegen das Rauchen: "Alles, was getan werden kann, um Menschen vom Rauchen abzuhalten, ist zu begrüßen. Alles, was getan werden kann, um Rauchern zu helfen, sich ihr selbstzerstörerisches Verhalten abzugewöhnen, muss gefördert werden. ... Diejenigen, die noch immer rauchen - und das sind viel zu viele - sind bereit, fast zehn Euro für 20 Zigaretten zu bezahlen. Tabak immer teurer zu machen, scheint also nicht so abschreckend zu sein wie erwartet. Der Regierung muss dazu gratuliert werden, dass sie Irland zum zweiten Land der Welt macht, das der Obszönität des Tabak-Marketings auf diese Weise entgegentritt."

2.  Irish Examiner - Irland | Freitag, 21. August 2009

Gnade wichtiger als Rache

Im Fall des todkranken Lockerbie-Attentäters Abdelbaset Ali al-Megrahi findet die liberale Tageszeitung The Irish Examiner Gnade wichtiger als Rache: "Fast jedes Kapitel der Geschichte zeigt, dass eine unmenschliche Behandlung von Gefangenen wenig dazu beiträgt, einen Feind zu besiegen. Vielmehr vertieft es Zwietracht und Hass und erschwert die Lösung des Konflikts. [Die Gefangenenlager von] Guantánamo, Long Kesh [in Nordirland] und [der südafrikansichen] Robbeninsel hatten nach Ansicht ihrer Verwalter sehr notwendige Funktionen. Aber das bedeutet nicht, dass sie nicht die Entschlossenheit einiger Häftlinge stärkten. Abdelbaset Ali al-Megrahi wurde des furchtbarsten Verbrechens verurteilt, und wenn er nicht todkrank wäre, gäbe es kein Argument für seine Freilassung. Er ... hat ... Blut an seinen Händen. Aber es ist schwer verständlich, was man dabei gewinnen soll, einen sterbenden Mann im Gefängnis zu halten - außer Rache. Es wäre für jeden unklug, sowohl für die Amerikaner als auch für die Libyer, Gnade mit Schwäche zu verwechseln. Gnade wird sicherlich mehr als Rache dazu beitragen, Brücken zu schlagen."

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