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Marianne



1997 riefen die französischen Journalisten Jean-François Kahn und Maurice Szafran das Wochenmagazin Marianne ins Leben. Marianne gilt als regierungskritisch und provokant. Es finanziert sich zu 95 Prozent über den Verkauf und nur zu fünf Prozent durch Werbung. Die Webseite marianne.net hat ihre eigenen Blogger. Die Auflage ist in den vergangenen Jahren drastisch gesunken.

Medium: Magazin
Politische Ausrichtung: linksliberal
Auflage: 182.000 (2014)
Erscheinungsweise: wöchentlich am Freitag
Visits pro Monat: 1.000.000 - 5.000.000
Online-Bezahlmodell: Inhalte teilweise kostenpflichtig

Standort der Redaktion: Paris, Frankreich
Herausgeber / Verlag: Marianne S.A.
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1997

32, rue René Boulanger, 75484 Paris
Telefon: 0033 1 53 72 29 00
E-Mail: www.marianne.net/forms/CONTACTER-LA-REDACTION-DE-MARIANNE-NET_f1.html
Internet: http://www.marianne.net/
Twitter: @marianne2fr

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 2 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Marianne - Frankreich | Montag, 27. April 2015

EU tritt Demokratie mit Füßen

Scharfe Kritik an der Position der EU in den Verhandlungen mit Griechenland formuliert der Wirtschafts-und Politikwissenschaftler Jacques Sapir auf seinem Blog für das linksliberale Nachrichtenmagazin Marianne: "Die EU hat sich überhaupt nicht über den Amtsantritt einer Partei und einer Koalition gefreut, die sich der strukturellen Probleme Griechenlands wirklich annehmen: nämlich Korruption, Günstlings-und Vetternwirtschaft. Stattdessen wollte die EU die Regierung von Anfang an brechen und ihr ein anderes Programm aufzwingen als das, wofür sie gewählt worden war. Indem die EU so handelt, zeigt sie ihre totale Verachtung für die Demokratie, an der sich ihre führenden Politiker berauschen. Wie auch immer die derzeitige Krise ausgehen wird; ganz gleich ob mit einem faulen Kompromiss, der Zahlungsunfähigkeit, oder einem Austritt Griechenlands aus der EU, die abscheuliche Einstellung der EU wird den Europäern und auch den übrigen Ländern im Gedächtnis bleiben."

2.  Marianne - Frankreich | Sonntag, 5. Juli 2009

Mullahs bedanken sich bei Michael Jackson

Auf ihrer Webseite analysiert das Wochenmagazin Marianne 2, warum die Ereignisse im Iran seit der Ankündigung des Todes von Michael Jackson kaum noch Gehör bei der französischen Presse finden: "Michael Jackson ist am 13. Tag des Volksaufstandes der Iraner gestorben, welche die Wahrheit über die Wahlen fordern. Es gibt keine Verbindung zwischen beiden Ereignissen. Was die Prioritäten angeht, hat die französische Presse offensichtlich ihr Lager gewählt. Am Sonntag hatte keine unserer zwei wichtigsten Zeitungen den Demonstrationen eine Zeile gewidmet. Und trotz der Verbote und offiziellen Bedrohungen finden die Demonstrationen in Teheran weiterhin statt. ... Ich wäre der letzte, der seine Berufskollegen belasten würde. ... Aber man tröstet sich schwerlich, indem man feststellt, wie das Krebsgeschwür des Jahrhunderts sich ausbreitet: Die Kultur des Zappens. ... Man interessiert sich nur für das Sichtbare, das Unmittelbare. Ein Bild jagt das andere."

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