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Dziennik Gazeta Prawna



2006 gründete der Axel-Springer-Konzern die Tageszeitung Dziennik. Trotz hoher Investitionen konnte der Verlag den Marktführer Gazeta Wyborcza nicht vom ersten Platz verdrängen. 2009 stellte Springer die Herausgabe des Einzeltitels Dziennik ein und startete in Zusammenarbeit mit dem polnischen Infor-Verlag ein neues Blatt, das die liberal-konservativen Tendenzen der Dziennik mit der Wirtschaftskompetenz der alten Gazeta Prawna vereint.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: liberal-konservativ
Auflage: 67.000 (2013)
Erscheinungsweise: Montag bis Freitag
Online-Bezahlmodell: Inhalte teilweise kostenpflichtig

Standort der Redaktion: Warschau, Polen
Herausgeber / Verlag: Infor Biznes Sp. z o.o.
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 2009

ul.Okopowa 58/72,  01-042 Warszawa
Telefon: 0048 22 530 40 40
E-Mail: gp@infor.pl
Internet: http://www.dziennik.pl/
Twitter: @Gazeta_Prawna

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 3 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Montag, 21. Dezember 2015

Gestürmtes Nato-Büro war eine Ente

Die polnische Militärpolizei hat in der Nacht zum Freitag laut deutschen Medienberichten ein Nato-Spionageabwehrzentrum gestürmt und die dortige Leitung ausgetauscht. Die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna mahnt die Journalisten, die Fakten richtig wiederzugeben: "Dieses Büro, das gerade erst eröffnet wurde, ist doch kein Zentrum zur Spionageabwehr, von wo aus man russische Agenten ausfindig macht. Es ist vielmehr ein Fortbildungs- und Schulungszentrum. Diese Einrichtung ist auch noch gar nicht bei der Organisation akkreditiert. Davon gibt es 23, die eine ähnliche Aufgabe erfüllen. Das heißt, sie sollen innerhalb der Nato zivile und militärische Angelegenheiten koordinieren und Maßnahmen für ihre Stabilisierung einleiten. Eine weitere davon befindet sich in [der nordpolnischen Stadt] Bydgoszcz. Sie sollen nur den Betrieb der Organisation gewährleisten. Zudem hat doch die Nato offiziell gar nicht bestätigt, dass die Militärpolizei das Büro erstürmt habe."

2.  Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Dienstag, 31. August 2010

Konsum kurbelt Polens Wirtschaft an

Das polnische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent gewachsen und hat damit die Prognosen der Ökonomen weit übertroffen. Diese Entwicklung freut den Chefvolkswirt der polnischen BRE Bank Ryszard Petru in der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Die positivste Überraschung der am Montag veröffentlichten Zahlen war die Information über den starken privaten Konsum im zweiten Quartal. So wenig, wie die alleinige Wachstumstendenz des Konsums überrascht, so sehr überrascht doch die Höhe dieses Wachstums. Eine reale Konsumdynamik auf einem Niveau, das bei rund drei Prozent liegt, gab es nämlich zuletzt im ersten Quartal 2009. Und das war zu Beginn der Krise in Polen. Die Investitionen sind schwach ausgefallen. Doch das war zu erwarten. Der öffentliche Sektor ist weiterhin der Wachstumstreiber für die Investitionsprojekte in Polen - wie den Bau von Straßen, Autobahnen und Stadien."

3.  Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Donnerstag, 19. Februar 2009

Euro-Einführung in Polen ein erster wichtiger Schritt

Die Soziologin Jadwiga Staniszkis kommentiert in einer Kolumne den Plan der polnischen Regierung, den Euro einzuführen. Sie hält diese Idee für einen richtigen Schritt in der jetzigen Krise: "Die Lage der polnischen Wirtschaft ist zwar beunruhigend, doch es ist nicht nötig, Alarm zu schlagen. Ich denke, dass die vorsichtigen Überlegungen der Regierung, die europäische Währung direkt auf den Markt zu bringen, in der gegenwärtigen Situation ein erster richtiger Schritt sind. Er ist ausreichend vorsichtig und nicht von Panik geprägt. Die Kommentare im Westen, die sich mit der Lage in Polen befassen, sind unterschiedlich: 'The Economist' hat betont, dass die Krise nicht von unserer Wirtschaft verursacht wird, sondern im Zusammenhang mit äußeren Faktoren steht. Und außerdem werden wir nicht von den internationalen Banken unterstützt, die sich in Kreditangelegenheiten unfair verhalten. Sie wenden unterschiedliche Standards an, die bei uns wesentlich rigoroser sind."

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