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Suomenmaa



Dreimal wöchentlich erscheint die Parteizeitung der liberalen Zentrumspartei (ursprünglich Agrarbund). Im Jahr 1908 als Maakansa gegründet, wurde sie 1965 in Suomenmaa umbenannt, nachdem der Agrarbund zur Zentrumspartei wurde. Als Parteiorgan ist die Bedeutung von Suomenmaa größer als es die Auflage erwarten lässt, da ihre Beiträge häufig von anderen Medien registriert und kommentiert werden.

Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: liberal-konservativ
Auflage: 11.200 (2012)
Erscheinungsweise: Dienstag und Mittwoch und Freitag
Visits pro Monat: < 500.000
Online-Bezahlmodell: Alle Inhalte kostenfrei

Standort der Redaktion: Helsinki/Oulu, Finnland
Herausgeber / Verlag: Suomenmaan Kustannus Oy
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1908

Apollonkatu 11 a, 00100 Helsinki
Telefon: 00358 (0)44 7370 260
E-Mail: uutiset@suomenmaa.fi
Internet: http://www.suomenmaa.fi
Twitter: @suomenmaa

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 3 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Suomenmaa - Finnland | Freitag, 15. Januar 2016

Bürgerwehren größere Gefahr als Asylbewerber

In Finnland werden immer mehr so genannte Bürgerwehren gegründet, deren Mitglieder gegen Übergriffe von Asylbewerbern auf Frauen vorgehen wollen. Eine gefährliche Entwicklung, konstatiert Suomenmaa, die Parteizeitung der regierenden Zentrumspartei: "Die freiwilligen Schutzpatrouillen, die bereits in 20 Gemeinden gegründet worden sind, sind nicht die richtige Antwort. ... In einer Demokratie ist die Gesellschaft für die Aufrechterhaltung der Ordnung zuständig. Dafür unterhält sie mit Steuergeldern die dafür eingerichteten Behörden. Nur ein System, das öffentlicher Kontrolle unterliegt, kann auch das Recht auf Anwendung von Gewalt bekommen. Freiwillige Bürgerwehren befeuern Ängste, Gerüchte und Vorurteile. In der Geschichte folgten auf die Gründung ähnlicher Garden nur Dummheit und Gewalt. Sie stellen für die Finnen eine größere Gefahr dar, als die Asylbewerber selbst."

2.  Suomenmaa - Finnland | Dienstag, 12. Januar 2016

Bündnisfreiheit fördert Stabilität im Ostseeraum

In einem am Sonntag sowohl in Schweden als auch in Finnland veröffentlichten Artikel haben die Premiers der beiden Staaten, Stefan Löfven und Juha Sipilän, die Bedeutung der militärischen Ungebundenheit ihrer Länder betont. Suomenmaa, die Parteizeitung der regierenden Zentrumspartei, findet das gut: "Dem Artikel zufolge ist Finnlands und Schwedens militärische Ungebundenheit sehr glaubwürdig und trägt zur Stabilität und Sicherheit Nordeuropas bei. Das ist richtig und kann nicht oft genug wiederholt werden. Die Lage in der Ostsee hat sich nicht, wie häufig behauptet, allein wegen der zunehmenden militärischen Stärke und den verstärkten Aktivitäten Russlands verändert. Natürlich wurde sie auch durch die Erweiterung der Nato infolge des Beitritts von vier Ostseeanrainerstaaten beeinflusst. Finnlands und Schwedens militärische Ungebundenheit wirkt sich beruhigend auf die Konstellation aus."

3.  Suomenmaa - Finnland | Dienstag, 6. Oktober 2015

Flucht nach Europa: Die Wahren Finnen werden noch benötigt

Der Vizechef der Wahren Finnen, Sebastian Tynkkynen, hat am Montag einen Austritt seiner Partei aus der Regierung gefordert, falls Finnland seine Grenzen nicht für Flüchtlinge dicht macht. Eine Aufkündigung der Regierungszusammenarbeit wäre äußerst unklug, kommentiert Suomenmaa, die Parteizeitung der liberalen Zentrumspartei und damit des Koalitionspartners: "Es hilft weder Finnland, noch den Wahren Finnen, wenn sie sich jetzt vor der Verantwortung drücken. ... Das Problem ist so groß und überraschend, dass gemeinsam nach Lösungen gesucht werden muss. Dabei werden auch die Wahren Finnen benötigt. Die Minister der Wahren Finnen spielen in der Regierung bei der Ausarbeitung der Regeln und Praktiken der finnischen Einwanderungspolitik eine wichtige Rolle. Das sollte eigentlich genügen. Durch einen Austritt aus der Regierung würden sie ihren Einfluss verlieren. Die Wahren Finnen säßen dann nur noch auf der Tribüne und würden zuschauen."

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