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Hírszerző



Das Online-Nachrichtenportal wurde am 4. Juli 2005 gestartet. Erster Eigentümer von Hírszerző war die Capital Group, zu der das Politikforschungsinstitut Political Capital (siehe Political Capital Blog) gehört. Das Nachrichtenportal hat sich das Ziel gesetzt, unparteiisch, unabhängig, präzise, authentisch und korrekt zu berichten. Zu den Prioritäten von Hírszerző gehören Verständlichkeit, Qualität, Gründlichkeit sowie ein kritischer, jedoch gemäßigter Ton. Als Grundprinzipien des Nachrichtenportals gelten Kompetenz und Verantwortlichkeit. Im Mai 2010 wurde Hírszerző von HVG Online gekauft (zu der auch Heti Világgazdaság gehört).

Medium: Onlineportal
Politische Ausrichtung: keine Angabe
Auflage: 113.000 Visits pro Tag (2009)
Erscheinungsweise: Montag bis Sonntag

Standort der Redaktion: Budapest, Ungarn
Herausgeber / Verlag: WAZ-Gruppe
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 2005

Telefon: 0036-1 436 2460
E-Mail: info@hirszerzo.hu/
Internet: http://www.hirszerzo.hu/

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 3 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Hírszerző - Ungarn | Montag, 5. April 2010

Blogger Petibatya über antidemokratische Seiten der Parteien

Über die Unzulänglichkeiten der repräsentativen Demokratie reflektiert der Blogger Petibatya in seinem Blog Democrácia és közjó auf dem Nachrichtenportal Hírszerző: "Als Subsysteme der Gesellschaft sind die Parteien im Hinblick auf die Gesamtheit des Systems eindeutig als antidemokratische Phänomene zu betrachten, die den Keim einer offenen oder versteckten Diktatur in sich tragen. ... Führen wir uns nur die allgemein bekannte Praxis der Parteien vor Augen: Gelangt eine politische Kraft an die Macht entfernen sich ihre Entscheidungsträger nicht nur von ihren Wählern, sondern auch von der Parteibasis. Auf diese Weise entstehen unabhängige Entscheidungszentren, die schwer oder gar nicht zu kontrollieren sind. ... Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen außerdem, dass die auf den Parteien basierende repräsentative Demokratie nicht die Möglichkeiten hat, um die in den unterschiedlichsten Weltregionen entstehenden unzähligen lokalen Probleme zu lösen."

2.  Hírszerző - Ungarn | Montag, 22. März 2010

Gyurcsány ähnelt seinem Gegner Orbán

Die Wahlrede des Sozialisten Ferenc Gyurcsány, der bis 2009 Regierungschef Ungarns war, hat viel Beachtung gefunden. Und sie entspricht den früheren Reden seines Widersachers, des Rechtskonservativen Viktor Orbán, schreibt der Publizist Péter Kóczián in seinem Blog im Nachrichtenportal Hírszerző: "Die Rede von Ferenc Gyurcsány am vergangenen Freitag wies frappante Ähnlichkeiten zu jenen Reden auf, die Viktor Orbán nach seiner Wahlniederlage im Jahr 2002 gehalten hatte. ... Die Rede von Ferenc Gyurcsány signalisierte einmal mehr, dass er eindeutig der Liebling der Anhänger der Sozialisten (MSZP) ist. In der MSZP führt also kein Weg an Gyurcsány vorbei. ... Gyurcsány spielt dasselbe gefährliche Spiel wie Viktor Orbán nach 2002. Orbán ging damals daran, seine eigene Partei, die rechtskonservativen Jungdemokraten (Fidesz), zu untergraben. Ferenc Gyurcsány geht einen ähnlichen Weg. Seine Botschaft lautet: Die darnieder liegenden Sozialisten sollen an einen Wiederaufbau ohne ihn erst gar nicht denken. ... Die Rede von Ferenc Gyurcsány war meiner Meinung nach die erste erfolgreiche Phase einer Neugeburt des ehemaligen Regierungschefs."

3.  Hírszerző - Ungarn | Montag, 18. Januar 2010

Pécs rivalisiert mit Budapest

Mit dem Beginn des Kulturhauptstadtjahrs im südungarischen Pécs ist die Rivalität zwischen Budapest und den Provinzstädten wieder offensichtlich geworden, schreibt das Nachrichtenportal Hírszerző: "Die Erfahrungen der vergangenen Woche zeigen uns, dass selbst zwei Hauptstädte, darunter eine kulturelle, nicht genug sind, um uns wirklich wie Europäer fühlen zu können. ... In den vergangenen Tagen ist beispielsweise der Gegensatz zwischen Budapest und der Provinz wieder offen und in aller Schärfe zutage getreten. ... Es ist die alte Geschichte: Die kleinliche Rivalität zwischen den Provinzstädten, in diesem Fall Pécs, und der alles überschattenden Hauptstadt Budapest. ... Gerade die Kür von Pécs zur Kulturhauptstadt im Jahr 2005 hatte den Zweck gehabt, Europa zu zeigen, dass es auch außerhalb von Budapest ein spannendes und Aufsehen erregendes kulturelles Leben gibt. Es bleibt zu hoffen, dass dies im Verlauf des Kulturhauptstadtjahres noch gelingen wird."

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