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Spiegel Online



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Medium: Onlineportal
Politische Ausrichtung: linksliberal
Erscheinungsweise: regelmäßig aktualisiert
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Online-Bezahlmodell: Inhalte teilweise kostenpflichtig

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Herausgeber / Verlag: Spiegel Online GmbH / Spiegel net GmbH / Spiegel-Verlag
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1994

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 5 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Spiegel Online - Deutschland | Montag, 30. Juni 2014

Warum ein EU-Austritt der Briten gut wäre

In der Debatte um die Nominierung Jean-Claude Junckers für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten geht es eigentlich darum, ob sich der Euro-Raum innerhalb der EU politisch emanzipiert, findet der Kolumnist Wolfgang Münchau auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online und befürwortet deshalb einen EU-Austritt Großbritanniens: "Wie viele Deutsche auch haben die Briten unterschätzt, dass eine Währungsunion am Ende eine wirtschaftspolitische Integration erzwingt. ... Der Euroraum gegen den Rest - das ist mittlerweile das entscheidende Organisationsprinzip. Früher war es rechts gegen links. Heute ist es anders. ... Die Diplomatie um Juncker hat es verdeutlicht, wenn auch nicht verursacht: Großbritannien ist zu einem Randstaat der EU geworden. Es geht jetzt nur darum, diese neue Realität formell zu gestalten. Für den Euroraum hätte der britische Austritt einen Vorteil. Er würde helfen, die nächste Phase der politischen Integration zu gestalten, ohne auf London Rücksicht nehmen zu müssen. Die Politisierung des Euroraums schreitet voran, so oder so."

2.  Spiegel Online - Deutschland | Freitag, 28. Dezember 2012

Wachstum wichtiger als Inflationsbekämpfung

Der neue japanischen Premier Shinzo Abe ist die Person des Jahres 2012, weil er das Wirtschaftswachstum vor die Eindämmung der Inflation stellt, meint Wolfgang Münchau auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online: "Wenn man aus der Zukunft auf 2012 zurückblickt, dann ist das Großereignis nicht das Jahr drei der Euro-Krise, sondern eine der radikalsten Neuausrichtungen der Wirtschaftspolitik unserer Generation. ... Es ist die Abkehr von der Preisstabilität als einzigem, ja sogar hauptsächlichem Ziel der Geldpolitik. ... Wenn das nominale Wachstum steigt, dann fällt die Schuldenquote. Bei Nullwachstum und null Inflation fällt sie nicht. Das ist das japanische Problem und auch das Problem der südeuropäischen Länder. Sie entkommen ihrer Schuldenfalle weder durch Wachstum noch durch Inflation. Daher rührt die Idee, dass Notenbanken das nominale Wachstum und nicht die Preisstabilität zum Ziel erheben. ... [Es ist] von höchster Bedeutung, wenn sich der politische Konsens in einem der größten und wichtigsten Industrieländer der Welt ändert. Das ist in Japan geschehen, und ich sehe darin einen globalen Trend. Daher fällt meine Wahl auf Abe, der diesen Trend am stärksten verkörpert."

3.  Spiegel Online - Deutschland | Dienstag, 4. Dezember 2012

Merkels verharmlosende Rüstungspolitik

Saudi-Arabien soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel erneut mehrere hundert Panzer in Deutschland angefragt haben. Die Bundesregierung schweigt dazu. Jakob Augstein kritisiert in seiner Kolumne auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online die rüstungsfreundliche "Merkel-Doktrin" in der christlichen Regierungspartei CDU: "Man spricht im Waffenhandel nicht vom Töten. Man benutzt lieber das Wort 'Verantwortung'. Das klingt dann so, wie Angela Merkel es vor einem Jahr in einer denkwürdigen Rede formuliert hat: Sie hat viel von Deutschland gesprochen, das 'um seine Verantwortung in der Welt' wisse. Aber auch viel von den 'aufstrebenden Schwellenländern', die 'mehr Verantwortung übernehmen' müssten. In Wahrheit hatte Merkel da den Leitsatz einer neuen deutschen Rüstungspolitik verkündet. Die Merkel-Doktrin. ... Anstatt selbst zu kämpfen, sollen die Deutschen ihre Verbündeten lieber mit Waffen beliefern. Auch wenn es sich bei den Verbündeten um Diktaturen handelt. ... 42 Prozent der deutschen Rüstungsexporte gehen inzwischen in sogenannte Drittstaaten, also Länder außerhalb von EU und Nato."

4.  Spiegel Online - Deutschland | Donnerstag, 21. Juni 2012

Für Wolfgang Münchau führt Merkels Politik in Dantes Hölle

Bundeskanzlerin Angela Merkel provoziert mit ihrer Krisenpolitik den größten Staatsbankrott der Weltgeschichte, fürchtet der Kolumnist Wolfgang Münchau auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online: "Ein Ende mit Schrecken wäre ruinös, gerade für Deutschland. Zunächst würde der europäische Binnenmarkt eine Rückkehr zu flexiblen Wechselkursen nicht überleben. Die deutsche Exportindustrie würde sich nicht davon erholen. Es droht auch ein finanzieller Kollaps. ... Angela Merkels Politik des Aufschubs ist noch ruinöser. Mit jedem Monat werden die Belastungen Deutschlands im System höher. ... Wenn jetzt Spanien und Italien ebenfalls unter den Schirm rutschen sollten, dann bürgen Deutschland und Frankreich zusammen für mehr als vier Billionen Euro Schulden. Das ist mehr als das jährliche Einkommen beider Länder zusammen. Wir steuern schnurgerade auf den größten Staatsbankrott der Weltgeschichte zu. Ich kenne nur zwei Lösungen, die das vermeiden: eine Übernahme der Schuld durch die Europäische Zentralbank, oder eine teilweise Vergemeinschaftung der Schulden durch Euro-Bonds und eine Bankenunion. Merkels Politik führt uns in Dantes Hölle. 'Wer hier eintritt, lasse alle Hoffnung fahren.'"

5.  Spiegel Online - Deutschland | Sonntag, 27. September 2009

Koch und Kellner

Das Nachrichtenportal Spiegel Online hält die liberale FDP für den wahren Sieger der deutschen Bundestagswahl: "Angela Merkel hat ihre Kanzlerschaft aller Voraussicht nach gerettet - doch der Preis, den die Union dafür zahlen muss, ist hoch. Das Ergebnis für CDU und CSU liegt unter dem von 2005. Dass eine schwarz-gelbe Regierung nun trotzdem zustande kommt, verdankt Merkel einer FDP, die vom Wähler in einer Art und Weise aufgeblasen worden ist, wie es die Demoskopen vor kurzem noch kaum für möglich hielten. Die Innenarchitektur dieses von Merkel geführten Bündnisses wird sich fundamental von den schwarz-gelben Koalitionen der Vergangenheit unterscheiden. In den Regierungen von Helmut Kohl war immer klar, wer Koch und wer Kellner war, weil die Union vier- bis fünfmal so viele Mandate hatte wie ihr liberaler Juniorpartner. Das hat sich heute - vielleicht für immer - verändert. ... Die Initiative der künftigen Regierung liegt jetzt bei Guido Westerwelle."

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