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Südostschweiz





Land: Schweiz
Internet: http://www.suedostschweiz.ch/

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 4 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Südostschweiz - Schweiz | Mittwoch, 6. Januar 2016

Frankreich bleibt eine Dschihad-Fabrik

Die Ursachen für islamistische Gewalt werden in Frankreich nach wie vor nicht angegangen, bemängelt die liberale Südostschweiz: "Man spürt derzeit vonseiten der Regierung wie der politischen Opposition keinerlei Willen, sich wirklich jener Banlieue-Ghettos anzunehmen, die bereits mehr als tausend Syrienkämpfer und Dutzende von Terroristen generiert haben. Denn wo die Jugendarbeitslosigkeit 40 Prozent beträgt, haben Salafisten leichte Ernte. Auch in französischen Ex-Kolonien wie Mali vergisst Hollande jede politische Ursachenbekämpfung, nachdem er die Islamisten mit militärischen Mitteln aus dem Land gejagt hat. Da braut sich neue Gefahr zusammen. Der Demograf Emmanuel Todd nennt Frankreich unverblümt eine 'Dschihad-Fabrik'. Und solange darauf keine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Antwort gefunden ist, bleibt jede noch so harte Polizeiarbeit reine Sisyphusarbeit. Und 2015 nicht das letzte Annus horribilis für Frankreich."

2.  Südostschweiz - Schweiz | Montag, 9. November 2015

Beunruhigendes Wahlergebnis

Das Ergebnis der Wahl in Kroatien gefährdet das Verhältnis des Landes zu Europa, warnt die liberale Tageszeitung Südostschweiz: "In Kroatien steht auf der einen Seite eine lust- und kraftlose Regierung, der nach erreichtem EU-Beitritt nichts mehr einfällt und die ohne Schwung eine wirtschaftliche Dauermisere verwaltet. Ihr gegenüber steht eine Opposition, die ihre Ratlosigkeit mit nationalen Kraftsprüchen übertönt, an eine scheinbar glorreiche Vergangenheit anknüpft, mit Ressentiments gegen einen angeblich dekadenten Westen jongliert. Die Konstellation ist gefährlich. Im EU-Land Ungarn hat sie das Muster der 'illiberalen Demokratie' hervorgebracht: eine robuste, autoritäre, populistische Herrschaft. ... Kroatien wird, wie es aussieht, den ungarischen Weg nicht gehen; selbst wenn die nationale Rechte die Nase vorn hat, wird sie für ihre Pläne kaum passende Koalitionspartner finden. Beruhigen kann einen das nicht. Die Listenverbindung 'Most', die mit ihrem überraschenden Erfolg das Zünglein an der Waage bilden darf, repräsentiert noch keinen Ausweg aus der Polarisierung, bloss die Sehnsucht danach."

3.  Südostschweiz - Schweiz | Dienstag, 18. August 2015

Kreditpaket bietet historische Chance

Mit der Annahme des neuen EU-Hilfspakets hat das griechische Parlament den Weg für eine historische Entwicklung des Landes geebnet, meint die liberale Tageszeitung Südostschweiz: "Nie seit Beginn der Krise gab es so detaillierte Reformvorgaben. Die Geldgeber haben aus den Fehlern der bisherigen Rettungskonzepte gelernt und die Sparvorgaben auf ein tragbares Mass gelockert. Der Schwerpunkt liegt auf Strukturreformen, die das Land wettbewerbsfähig machen sollen. Darin liegt auch eine grosse Chance für Tsipras. Er hat eine historische Mission - wenn er will. Er kann sein Land grundlegend erneuern. Wenn der junge Premier die Reformvorgaben umsetzt, kann Griechenland zu einem der modernsten Länder Europas werden. Viele Strukturreformen werden allerdings Jahre, gar Jahrzehnte brauchen, bis sie greifen. Es handelt sich also um ein Generationenprojekt. Umso grösser ist nun Tsipras' Verantwortung."

4.  Südostschweiz - Schweiz | Freitag, 7. August 2015

Flüchtlingsdebatte stimmt nur noch traurig

Mehr als 1.000 Flüchtlinge hat die italienische Küstenwache am Wochenende im Mittelmeer gerettet. Die liberale Tageszeitung Südostschweiz fordert ein Ende der fremdenfeindlichen Hysterie in Europa: "Warum diese nationalistischen Aufwallungen? Warum diese plakativen und durch nichts zu begründenden Überfremdungsängste, was immer das Wort auch bedeutet? Was ist schlimm daran, Menschen zu helfen? Sie aufzunehmen, ihnen eine Perspektive zu geben? Was genau verlieren wir dabei? Unsere Menschlichkeit ist es jedenfalls nicht. Vor lauter Angst um unseren Besitz verarmen wir seelisch. Die gegenwärtige Diskussion - in der Schweiz durch die kommenden Wahlen zusätzlich angeheizt - macht vor allem eines: traurig. Selbst wenn sich die asylpolitischen Hardliner durchsetzen sollten, nimmt der Migrationsdruck auf den gelobten Kontinent nicht ab. Geschweige denn auf die Schweiz. Die Menschen kommen trotzdem - und tauchen unter. Ein Leben ohne Papiere ist immer noch besser als gar keines. Es gibt nur eine Lösung, der Misere ein Ende zu bereiten: dafür zu sorgen, dass gar keine Flüchtlingsströme entstehen."

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