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Al Jazeera





Land: Katar
Internet: http://www.aljazeera.com/

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 5 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  Al Jazeera - Katar | Mittwoch, 25. November 2015

Außenansicht: Türkei schadet sich mit Kampfjet-Abschuss selbst

Der Abschuss des russischen Kampfjets am Dienstag hat die Türkei im Syrienkonflikt politisch geschwächt, analysiert der Politikwissenschaftler Akın Ünver auf der Website des katarischen Nachrichtensenders Al Jazeera: "Russland agiert nun aggressiver im Luftraum, weil es eine Rechnung offen hat. Außerdem dominiert die russische Marine das Schwarze Meer und patrouilliert in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer. Dadurch könnte die Türkei gezwungen werden, ihre Unterstützung für die Turkmenen aufzugeben, die Beteiligung an der Schlacht um Aleppo einzustellen sowie ihre übrigen Einsatzprioritäten zurückzustellen. Auf diese Weise kann die Türkei eine Provokation Russlands vermeiden und die Krise eskaliert nicht ins Unbeherrschbare. Russland wiederum könnte den syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten PYD und YPG, die von der Türkei als 'terroristische Organisationen' eingestuft werden, umfangreiche Unterstützung zukommen lassen."

2.  Al Jazeera - Katar | Sonntag, 20. September 2015

Flucht nach Europa: Rana Dasgupta über die Abschottung Westeuropas

Mit der Erfindung des Nationalstaats und den dazugehörigen Grenzen ist es Westeuropa gelungen, Migration aus Krisenregionen zu erschweren und sich vom Elend in weiten Teilen der Welt wirksam abzuschotten, meint Kolumnist Rana Dasgupta auf der Website des katarischen Nachrichtensenders Al Jazeera: "Die Personenfreizügigkeit ist seit den 1960er-Jahren zunehmend eingeschränkt worden. Der Traum einer Zeit unbegrenzter Reisefreiheit als Teil der derzeitigen Globalisierung trifft nur auf die Enklaven der Weltelite zu, unter denen Westeuropa die größte ist. In weiten Teilen der restlichen Welt ragen die Grenzzäune bedrohlich hoch in die Luft, und internationale Bewegungsfreiheit ist nur noch Teil der historischen Erinnerung. .... Die Verstärkung der Grenzkontrollen und die Unterdrückung dieses grundlegenden menschlichen Instinkts des Weiterziehens vervollständigen ein Bild, das wir als heutige Form von Apartheid bezeichnen können. In dieser schließen wohlhabende, friedliche, demokratische Staaten den Rest der Welt von ihren Vorteilen aus."

3.  Al Jazeera - Katar | Mittwoch, 15. Juli 2015

Griechenlandkrise: Für Jan Keulen verblasst der Glanz der EU

Die Griechenlandkrise hat das Selbstverständnis der EU und ihr Image dauerhaft beschädigt, bedauert der niederländische Journalist Jan Keulen auf der Website des katarischen Nachrichtensenders Al Jazeera: "Jahrzehntelang war die EU ein Vorbild und wies sie den Weg für die Zusammenarbeit von souveränen Staaten, die an gemeinsamen Positionen zu Wirtschaft, Frieden und Krieg, Migration und Klima arbeiteten. ... Die Emotionen und Streitereien, die durch die Griechenlandkrise aufgeworfen wurden, scheinen diese europäische Erfolgsgeschichte gänzlich zu überschatten. Europäische Regierungschefs benutzen die ganze Zeit Wörter wie 'Vertrauen', 'Einstimmigkeit', 'Solidarität' und 'geteilte Verantwortung'. Es fehlt ihnen aber an Substanz. Die von Deutschland angeführten Chefs der Eurozone haben ihr Vertrauen in Tsipras und Syriza verloren; daher auch die in Blei gegossenen Garantien, die Athen geben musste, um ein Abkommen zu erreichen. Die Griechen und viele Südeuropäer haben wiederum ihr Vertrauen in Deutschland verloren, das als neuer Kolonialist und Mörder des europäischen Projekts angesehen wird."

4.  Al Jazeera - Katar | Dienstag, 17. März 2015

Außenansicht: Netanjahu ist immer noch besser als Herzog

Den Palästinensern ist Benjamin Netanjahu als Premier immer noch lieber als Jitzhak Herzog, erklärt der katarische Nachrichtensender Al Jazeera: "Obwohl sich alle Palästinenser einig sind, dass Netanjahu eine schreckliche Amtsbilanz vorzuweisen hat, ist er paradoxerweise dennoch vielen lieber als Herzog. Ersterer zeigt aus ihrer Sicht das wahre Gesicht Israels, Letzterer verschleiert Israels wahre Ambitionen, verbessert dabei aber gleichzeitig das Ansehen des Landes im Westen. Das schlimmste aller möglichen Szenarien wäre eine Regierung der nationalen Einheit zwischen Netanjahu und Herzog. Eine solche würde den diplomatischen Stillstand verlängern, Israels Kriegslust vergrößern und gleichzeitig das internationale Ansehen des Landes verbessern."

5.  Al Jazeera - Katar | Mittwoch, 27. August 2014

Außenansicht: IS gefährlicher für Nahost als für Westen

Das Erstarken der IS-Milizen im Irak und in Syrien stellt für die Völker des Nahen Ostens eine viel größere Bedrohung dar als für jene des Westens, analysiert Kolumnist Sunny Hundal auf dem Blog des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera: "In den Augen vieler Dschihadisten haben die Milizen das erfolgreichste und am meisten gefürchtete Kalifat in der jüngeren Geschichte geschaffen. ... Das alleine hat viele dazu angespornt, sich diesem anzuschließen. Das drängendste Ziel des Islamischen Staates ist es, mit Gewalt andere arabische Staaten unter ihre Kontrolle und deren Angehörige unter ihr Banner zu bringen. Die Ermordung von US-Bürgern, wie die des Journalisten James Foley, soll die Welt schockieren, Aufmerksamkeit erzeugen und zusätzliche Unterstützung anziehen. Doch man darf sich nicht täuschen lassen: Die wahre Bedrohung stellt der Islamische Staat für andere Muslime im Nahen und Mittleren Osten dar. Früher oder später werden sich die Völker in dieser Region dieser Bedrohung stellen müssen."

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