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The Sunday Times Ireland



Die erste irische Ausgabe der britischen Sunday Times erschien 1993. Die konservative Sonntagszeitung punktet mit einer Mischung aus Berichten, Analysen und Kommentaren zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport in Irland sowie ausgewählten Inhalten der britischen Ausgabe. Die Redaktion konnte eine Reihe bekannter irischer Persönlichkeiten als Kolumnisten gewinnen.

Medium: Wochenzeitung
Politische Ausrichtung: konservativ
Auflage: 93.000 (2014)
Erscheinungsweise: wöchentlich am Sonntag
Online-Bezahlmodell: Alle Inhalte kostenpflichtig

Standort der Redaktion: Dublin, Irland
Herausgeber / Verlag: News UK & Ireland (Rupert Murdoch)
Verbreitungsgebiet: landesweit
Gründungsjahr: 1993

4th Floor, Bishop’s Square, Redmond’s Hill, Dublin 2
Telefon: 00353 1 479 2400
E-Mail: newsdesk@sunday-times.co.uk
Internet: http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/news/ireland/
Twitter: @SunTimesIreland

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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 4 Artikel aus diesem Medium zitiert.


1.  The Sunday Times Ireland - Irland | Sonntag, 27. September 2015

Auch Geringverdiener müssen Steuern zahlen

Dublin hat angekündigt, im Staatshaushalt für das kommende Jahr weitere 90.000 Niedrigverdiener von jeglicher Einkommenssteuer- und Sozialabgabenlast zu befreien. Das ist ungerecht gegenüber den Besserverdienern, kritisiert die konservative Tageszeitung The Sunday Times: "Nach Finanzminister Michael Noonans Präsentation des Haushalts werden rund 30 Prozent der irischen Arbeitskräfte von diesen Abgaben nicht mehr betroffen sein. Die Steuerlast wird demnach vollständig von den restlichen 70 Prozent getragen werden. Das ist genau jene 'ausgequetschte Mittelschicht', um die die Regierung angeblich so besorgt ist. ... Es sollte unbedingt sichergestellt werden, dass alle Werktätigen in diesem Land, ganz gleich wie bescheiden ihre Gehälter sind, einen Beitrag zu den Staatsfinanzen leisten."

2.  The Sunday Times Ireland - Irland | Sonntag, 21. Dezember 2014

EZB nicht schuld an Irlands Bankenkrise

Vertreter der EZB haben sich geweigert, im Untersuchungsausschuss zum Bankenkollaps 2010 in Irland auszusagen, der vergangene Woche seine Arbeit aufnahm. Wer sich darüber empört, lenkt von dem ab, was der Ausschuss eigentlich ans Licht bringen soll, mahnt die konservative Sonntagszeitung The Sunday Times: "Bei der Banken-Untersuchung geht es um uns Iren, zumindest sollte es das. Es wäre äußerst zweckdienlich, wenn sie erklären könnte, wie es ein prinzipiell intelligentes Volk zustande brachte, die Gewinne einer florierenden Wirtschaft zu verspielen, sich untragbare Schulden aufzubürden und sich in Abhängigkeit von den Wohltaten seiner Nachbarn zu begeben. Die Untersuchung sollte klären, wie und warum die politische Elite, die Staatsdiener, die Banker, die Geschäftswelt und in der Tat auch die Medien dieses Volkes im Angesicht der Krise ihre Fähigkeit zum logischen Denken verloren haben. Die EZB hat diese Krise nicht verursacht."

3.  The Sunday Times Ireland - Irland | Sonntag, 31. August 2014

Irlands Polizei darf keine Schwulenfahne hissen

Angestellte der größten Polizeidienststelle in der westirischen Stadt Limerick haben am Samstag anlässlich einer Homosexuellen-Parade die Regenbogenfahne gehisst. Derartige Solidaritätsbekundungen mit einzelnen Bevölkerungsgruppen ist nicht Aufgabe staatlicher Behörden, kritisiert die konservative Sonntagszeitung The Sunday Times: "Polizisten sollten ihre Dienststellen nicht dazu verwenden, irgendetwas anderes zu proklamieren als ihre Treue zum Staat und zur Rechtsstaatlichkeit. Es gibt nur eine Fahne, die über den Polizeistationen dieser Republik wehen sollte, und das ist nicht eine für die Rechte Homosexueller oder Transsexueller oder allein erziehender Väter und auch nicht eine für Respekt vor Vielfältigkeit. Die Armee verteidigt die Republik und steht für deren Interessen im Ausland ein. Die Polizei wiederum setzt die Rechtsstaatlichkeit durch und schützt das Wohlergehen und das Eigentum aller Bürger."

4.  The Sunday Times Ireland - Irland | Sonntag, 27. April 2014

Irischer Staat lässt Obdachlose im Stich

Immobilienpreise und Mieten in Dublin sind im vergangenen Jahr jeweils um mehr als zehn Prozent gestiegen. Als Folge davon gibt es in der irischen Hauptstadt immer mehr Obdachlose, um die sich die staatlichen Behörden viel zu wenig kümmern, beklagt Kolumnistin Justine McCarthy in der irischen Ausgabe der konservativen Zeitung The Sunday Times: "Menschen mittleren Alters, die stets nahe des Dubliner Zentrums gelebt haben, werden vor die Tür gesetzt, weil ihre Vermieter die Mieten dem steigenden Marktwert anpassen. ... Jede Gesellschaft, die zulässt, dass verwundbare Familien und Einzelpersonen in ein derartiges Horrorszenario abstürzen, schafft sich große Probleme. Dennoch haben die Behörden die Betreuung von Obdachlosen an gemeinnützige Organisationen ausgelagert. Deren finanzielle Abhängigkeit vom Staat wiederum hat zur Folge, dass sie ihre Sorgen und Bedenken angesichts des chaotischen Systems lieber verschweigen."

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