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Europa gedenkt des Ersten Weltkriegs


Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Er veränderte Europas Landkarte grundlegend und prägte das 20. Jahrhundert. Heldenverehrung, Nostalgie oder Geschichtsbewusstsein - wie gedenkt Europa dieses Krieges?



L'Alsace - Frankreich | Dienstag, 11. November 2014

Weltkriegs-Gedenken darf kein Spektakel werden

Anlässlich des Jahrestags des Endes des Ersten Weltkriegs weiht der französische Staatschef François Hollande am Dienstag in Saint Nazaire an der Atlantikküste ein Denkmal ein, in das die Namen von 580.000 Soldaten graviert sind. Am 11. November feiern die Franzosen jedes Jahr die Unterzeichnung des Waffenstillstands. Die Regionalzeitung L'Alsace warnt vor übermäßigem Pomp bei den 100-Jahres-Gedenkveranstaltungen rund um den Ersten Weltkrieg: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Montag, 4. August 2014

Für Simon Jenkins ist Weltkriegs-Gedenken Pornographie der Gewalt

Die zahlreichen britischen Feierlichkeiten und die intensive Berichterstattung zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg zeugen nicht nur von einem sinnentleerten Erinnerungskult, sondern offenbaren auch den Zynismus britischer Politiker, klagt Kolumnist Simon Jenkins in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: » mehr


The Irish Independent - Irland | Montag, 4. August 2014

Andrew Hammond fürchtet keine Wiederholung von 1914

Mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns gegenüber Serbien begann vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg. Der Politik-Analytiker und frühere Regierungsberater Andrew Hammond glaubt in der linksliberalen Tageszeitung The Irish Independent nicht, dass die derzeit angespannte weltpolitische Lage zu einem neuen Weltkrieg führt: » mehr


De Morgen - Belgien | Montag, 4. August 2014

Yves Desmet über das heikle Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Internationale Staatschefs erinnern am Montag in Belgien an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Das Gedenken darf aber nicht zur historischen Pflichtübung werden, mahnt die linksliberale Tageszeitung De Morgen: » mehr


El País - Spanien | Donnerstag, 31. Juli 2014

Juan Claudio de Ramón Jacob-Ernst beweint den Mord an Jean Jaurès

Der sozialistische Politiker und Historiker Jean Jaurès wurde am heutigen Donnerstag vor 100 Jahren von einem französischen Nationalisten erschossen. Wenige Tage später gaben die sozialistischen Parteien Europas ihre Anti-Kriegs-Haltung auf und stimmten in den jeweiligen nationalen Parlamenten für die Kriegskredite. Jaurès' Stimme hätte den Lauf der Geschichte verändern können, bedauert der Diplomat Juan Claudio de Ramón Jacob-Ernst in der linksliberalen Tageszeitung El País: » mehr


L´Hebdo - Schweiz | Sonntag, 20. Juli 2014

Erster Weltkrieg bleibt ewiges Rätsel

Neue Publikationen und Medienberichte über den Ersten Weltkrieg stoßen 100 Jahre nach dessen Ausbruch auf großes Interesse der Leser, bemerkt das Wochenmagazin L'Hebdo und erklärt, warum dies so ist: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Montag, 7. Juli 2014

Für René Cuperus ist deutsch-französische Freundschaft nicht entscheidend

Das Europäische Projekt fußt zu Unrecht auf dem Mythos der deutsch-französischen Freundschaft als Friedensgarant schlechthin, warnt der Kulturhistoriker René Cuperus in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Večernji list - Kroatien | Dienstag, 1. Juli 2014

Bosnien zieht keine Lehren aus Erstem Weltkrieg

In Bosnien und Herzegowina haben am Wochenende zwei Gedenkfeiern anlässlich der Ermordung des österreichischen Thronnachfolgers Franz Ferdinand vor 100 Jahren stattgefunden. Der offizielle Staatsakt fand in Sarajevo statt, während die bosnischen Serben ihre eigene Veranstaltung in Andrićgrad organisierten. Seit 100 Jahren hat sich nichts verändert, schimpft die konservative Tageszeitung Večernji List: » mehr


Večer - Slowenien | Freitag, 27. Juni 2014

Princip-Debatte ist nur ein Nebenkriegsschauplatz

Am Samstag wird in Sarajevo an das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand vor 100 Jahren erinnert, das den Beginn des Ersten Weltkriegs markierte. Die Uneinigkeit zwischen Bosniern und Serben, ob der serbisch-bosnische Attentäter Gavrilo Princip als Held oder Verbrecher anzusehen ist, sollte nicht überbewertet werden, meint die konservative Tageszeitung Večer: » mehr


Politiken - Dänemark | Donnerstag, 26. Juni 2014

In Ypern im großen Maßstab denken

Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen dieses Mal im belgischen Ypern zusammen, einem der wichtigsten Schauplätze des Ersten Weltkriegs. Angesichts dieses geschichtsträchtigen Ortes hofft die linksliberale Tageszeitung Politiken für den Gipfel auf einen großen Wurf: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Mittwoch, 11. Juni 2014

Wunden der Balkankriege sind nicht verheilt

Serbiens Präsident Tomislav Nikolić hat am Montag angekündigt, nicht an den Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs in Sarajevo teilzunehmen. Er begründete dies damit, dass der bosnische Staat Serbien für die Toten und die Zerstörungen während der Belagerung von Sarajevo im Bosnienkrieg verantwortlich macht. Europa sollte mehr auf die noch offenen Wunden aus den Balkankriegen der Neunziger Jahre eingehen, fordert die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Sega - Bulgarien | Mittwoch, 12. Februar 2014

Swetoslaw Abrosimow beobachtet mit Sorge das Pulverfass Europas

Auf dem Balkan protestieren immer mehr Menschen gegen die sozialen und politischen Missstände in ihren Ländern. Den aktuellen Unruhen in Bosnien und Herzegowina gingen Proteste in Bulgarien, Rumänien und der Türkei voran. Hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und zwanzig Jahre nach den Jugoslawien-Kriegen steht das Pulverfass Europas wieder vor der Explosion, warnt der Kolumnist Swetoslaw Abrosimow in der Tageszeitung Sega: » mehr



The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 30. Januar 2014

Simon Jenkins über die widerwärtige britische Weltkriegsnostalgie

Die Gedenkfeiern zum hundertste Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs werden in Großbritannien im großen Stil begangen. Doch die Art und Weise, wie die Briten das tun, ist nach Ansicht der Kolumnist des Kolumnisten Simon Jenkins in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian kaum zu ertragen: » mehr


Jutarnji list - Kroatien | Freitag, 17. Januar 2014

Für Hido Biščević ist Europa schwach wie 1914

Auch 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges hat Europa noch die gleichen gefährlichen Schwachstellen, warnt der Kolumnist Hido Biščević in der liberalen Tageszeitung Jutarnji List: » mehr


Spiegel Online - Deutschland | Mittwoch, 25. Dezember 2013

Stillstand wie vor dem Ersten Weltkrieg

Die Lähmung Europas in der Euro-Krise lässt den Kolumnisten Wolfgang Münchau auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online an die Monate vor dem Ersten Weltkrieg denken: » mehr


 

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