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Streit um Prostitutionsverbot


Nach schwedischem Vorbild sollen Freier in Frankreich künftig bestraft werden, auch andere Länder wollen ihre Gesetze verschärfen. Lassen sich Zwangsprostitution und Menschenhandel in Europa dadurch verhindern?



The Irish Times - Irland | Mittwoch, 29. Oktober 2014

Prostitutionsverbot schafft nur mehr Probleme

Das nordirische Regionalparlament hat vergangene Woche ein Gesetz beschlossen, das den Kauf sexueller Dienstleistungen verbietet. Doch den Opfern von Menschenhandel ist damit nicht geholfen, kritisiert die linksliberale Tageszeitung The Irish Times: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Mittwoch, 5. März 2014

Prostitution lieber legitimieren als verbieten

Das EU-Parlament hat vergangene Woche eine unverbindliche Resolution zum Verbot der Prostitution beschlossen. Bestraft werden sollen demnach die Freier. Ein ebenso hoffnungs- wie sinnloses Unterfangen, meint die wirtschaftsliberale Tageszeitung Jyllands-Posten: » mehr



Libération - Frankreich | Mittwoch, 4. Dezember 2013

Recht auf Prostitution verteidigen

Die französische Nationalversammlung stimmt am heutigen Mittwoch über die geplante Bestrafung von Freiern ab. Der Philosoph Ruwen Ogien plädiert in der linksliberalen Tageszeitung Libération grundsätzlich dagegen: » mehr


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - Deutschland | Sonntag, 1. Dezember 2013

Prostitution grenzüberschreitend bekämpfen

In Deutschland will die große Koalition Zwangs- und Armutsprostitution stärker bekämpfen. In der Tat ist Deutschland ein beliebtes Ziel für Sextouristen und darf es dies nicht bleiben, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: » mehr


Basler Zeitung - Schweiz | Dienstag, 19. November 2013

Prostitution wichtiges Ventil der Gesellschaft

Die Forderungen der deutschen Feministin Alice Schwarzer nach einer Bestrafung von Freiern und eine Korruptionsaffäre um ein Züricher Rotlicht-Hotel haben in der Schweiz eine Debatte um Prostitution ausgelöst. Die Argumentation, Menschenhandel durch ein Verbot von Sexarbeit bekämpfen zu wollen, ist jedoch spießbürgerlich und falsch, findet die rechtskonservative Basler Zeitung: » mehr


Libération - Frankreich | Montag, 11. November 2013

Strafen für Freier schaden Prostituierten

In Frankreich sollen Freier künftig bestraft werden. Ende November stimmt das Parlament über den umstrittenen Gesetzentwurf von Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem ab. Das Gesetz zum Kampf gegen die Prostitution könnte kontraproduktiv sein, warnt die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Dienstag, 22. Oktober 2013

Schweden stigmatisiert Freier zu Recht

In Stockholm läuft derzeit ein Prozess gegen ein Paar, das zahlreiche Frauen in die Prostitution gezwungen haben soll. Um das Geschäft mit Sex so weit wie möglich zu unterbinden, muss man nicht nur den Menschenhandel, sondern auch den Kauf erotischer Dienstleistungen bekämpfen, meint die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter - und lobt die schwedische Praxis: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Dienstag, 5. März 2013

Prostitution ist nicht romantisch

In den Niederlanden plädieren Politiker mehrerer Parteien dafür, mit der Reform des Prostitutionsgesetzes den Besuch eines Freiers bei einer Prostituierten unter Strafe zu stellen. Die Chefredakteurin der feministischen Zeitschrift Opzij, Margriet van der Linden, ärgert sich in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant über den gesellschaftlichen Widerstand gegen das Vorhaben: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Mittwoch, 20. Februar 2013

Prostitutionsverbot ist der falsche Weg

Das niederländische Parlament will die Prostitution einschränken, indem nach schwedischem Vorbild die Kunden bestraft werden sollen. Die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant bezweifelt den Sinn der Idee: » mehr


Respekt - Tschechien | Donnerstag, 13. Dezember 2012

Verbot von Prostitution widersinnig

Rund zweihundert Aktionsgruppen für Frauenrechte haben in der vergangenen Woche das EU-Parlament aufgefordert, Prostitution in Europa flächendeckend zu verbieten. Diese Forderung ist lebensfremd und hilft niemandem, schon gar nicht den Prostituierten, heißt es auf der Onlineseite der liberalen Wochenzeitung Respekt: » mehr


Berlingske - Dänemark | Montag, 26. November 2012

Dänemark muss Prostitutions-Politik überdenken

In Dänemark hat die Mitte-Links-Regierung am Sonntag entgegen der Vereinbarung im Koalitionsvertrag entschieden, die Käufer sexueller Dienstleistungen nicht zu kriminalisieren. Eine vernünftiger Beschluss, der aber nicht ausreicht, urteilt die konservative Tageszeitung Berlingske: » mehr


Rue89 - Frankreich | Montag, 30. Juli 2012

Prostitution geht Staat nichts an

Frankreichs neue Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem macht sich seit einigen Wochen für ein Prostitutionsverbot stark und knüpft damit an eine Initiative der konservativen Vorgängerregierung von Nicolas Sarkozy an. Frauen und Männern das Recht über ihren eigenen Körper und über die Früchte ihrer Arbeit zu verwehren, ist ein erster Schritt zum Totalitarismus, warnt Alain Cohen-Dumouchel auf seinem Blog beim Nachrichtenportal Rue89: » mehr


Le Monde - Frankreich | Freitag, 6. Januar 2012

Prostitution muss sichtbar bleiben

In Frankreich haben sozialistische und konservative Abgeordnete gemeinsam im Dezember einen Gesetzentwurf in die Nationalversammlung eingebracht, wonach die Kunden von Prostituierten mit bis zu zwei Monaten Gefängnis oder einer Geldbuße bis zu 3750 Euro bestraft werden sollen. Der Entwurf ist halbherzig, meint der Soziologe Tülay Umay in der linksliberalen Tageszeitung Le Monde: » mehr


Blog A Europa desalinhada - Portugal | Dienstag, 18. Oktober 2011

Frauenhandel profitiert von der Krise

Soziale Unsicherheit und Armut bringt viele Frauen dazu, sich von dubiosen Ausbildungs- oder Arbeitsplatzversprechen in reichere Länder locken zu lassen, wo sie oft zur Prostitution gezwungen werden. Viele Präventionskampagnen gegen Menschenhandel zeigen keine nennenswerten Auswirkungen, meint Petar Petrov im Blog A Europa desalinhada und fordert von der EU bessere Schutzmaßnahmen: » mehr


Postimees - Estland | Donnerstag, 30. Juni 2011

Estland muss Prostitution bekämpfen

Prostitution muss in Estland stärker geächtet werden, fordert die Tageszeitung Postimees und lobt Schweden, wo käuflicher Sex strafbar ist: » mehr


Contributors - Rumänien | Donnerstag, 24. Februar 2011

Rumänien kriminalisiert Prostituierte

Der Rechtsausschuss des rumänischen Senats hat am Mittwoch einstimmig einen Gesetzentwurf zur Legalisierung der Prostitution abgelehnt. Das Land sei aufgrund seines tief verwurzelten orthodoxen Glaubens nicht reif für ein solches Gesetz, lautet die Begründung. Die Politologin Victoria Stoica bedauert das in ihrem Blog auf dem Portal contributors.ro: » mehr


România Liberâ - Rumänien | Donnerstag, 17. Februar 2011

Prostitution in Rumänien legalisieren

Die Prostitution in Rumänien soll einem Gesetzentwurf zufolge legalisiert werden. Die Initiative hat mächtige Gegner wie die Kirche, die darin einen Angriff auf die Menschenwürde sieht. Doch die Legalisierung kann auch helfen, Verbrechen wie Menschenhandel besser zu bekämpfen, argumentiert der Soziologe Mircea Kivu in der Tageszeitung Romania Libera: » mehr


Novinar - Bulgarien | Sonntag, 18. Juli 2010

Prostitution muss illegal bleiben

Die bulgarische Polizei hat am vergangenen Wochenende eine groß angelegte Aktion gegen Prostituierte am Schwarzen Meer durchgeführt. Adelina Nikolova fürchtet in der Tageszeitung Novinar, dass dadurch die schon erloschene Debatte um ein Prostitutionsgesetz neu entfacht wird: » mehr


Newsmill - Schweden | Dienstag, 30. März 2010

Schwedens Anti-Prostitutionsgesetz hat Grenzen

Schwedens Justizministerin Beatrice Ask hat erneut eine Debatte um das Gesetz losgetreten, das den Kauf sexueller Dienstleistungen strafbar macht. Ask wünschte sich eine schärfere Gangart gegen die Täter und gab eine Begutachtung des Gesetzes bekannt. Der Stockholmer Staatsanwalt Rolf Hillegren wünscht sich in seinem Blog auf dem Portal Newsmill eine sachliche Prüfung des Gesetzes: » mehr

 

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