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Zumach, Andreas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Tageszeitung taz - Deutschland | 20.02.2015

EU-Polizeimission bringt auch keinen Frieden

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will nach dem Rückzug seiner Armee aus Debalzewe europäische Polizisten unter UN-Mandat ins Land holen. Diese Mission würde jedoch nicht funktionieren, meint die linke Tageszeitung taz: "Zum einen ist die EU viel zu sehr Partei im Ukrainekonflikt. Zum Zweiten gibt es keinen Grund für die Annahme, eine leicht bewaffnete Polizeimission der EU würde sich erfolgreicher gegen schwer bewaffnete Gegner ihrer Mission durchsetzen, als die unbewaffneten Beobachter der OSZE. ... Dazu wäre - wenn überhaupt - eine robust ausgerüstete Uno-Truppe in der Lage, im Idealfall zusammengesetzt aus Blauhelmtruppen von Staaten, die weder direkt noch indirekt am Ukrainekonflikt beteiligt sind. Doch solche Spekulationen sind müßig. Denn ein Mandat des Uno-Sicherheitsrates für eine wie auch immer geartete Präsenz in der Ukraine, das über die bisherige, weitgehend hilflose OSZE-Mission hinaus ginge, wird an Moskaus Veto scheitern."

Die Tageszeitung taz - Deutschland | 24.08.2010

Referendum als Warnsignal

Die Schweiz hat europaweit die niedrigste Rate bei Kapitalverbrechen und Sexualstraftaten. Dennoch haben Volksbegehren wie das jetzt abgesagte zur Wiedereinführung der Todesstrafe Chancen auf Erfolg, meint die linke tageszeitung: "Teile der politischen Klasse schüren und instrumentalisieren diese Ängste mithilfe bestimmter Medien immer wieder erfolgreich für ihre Interessen. Es wäre ein Kurzschluss, die Volksinitiative für die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Schweiz als Bestätigung zu sehen für gängige Bedenken, die in Deutschland immer wieder gegen eine Erweiterung der repräsentativen Demokratie durch plebiszitäre Elemente ins Feld geführt wird. Die Initiative sendet ein frühzeitiges Warnsignal, auf das die Öffentlichkeit in der Schweiz und im Ausland diesmal hoffentlich nicht nur mit Empörung und völkerrechtlichen Bedenken reagieren wird."

Die Tageszeitung taz - Deutschland | 29.05.2008

Gefährliche Vertragslücke

Die linke tageszeitung bezweifelt die Tragfähigkeit des Entwurfs zum Verbot von Streubomben. "Diesmal sind die Vertragslücken weitaus größer und leider auch viel gefährlicher [als bei vergangenen Abrüstungsverträgen]. Das ist ganz wesentlich das zweifelhafte Verdienst der [deutschen] Bundesregierung. ... Zum Glück sind in Dublin wenigstens die weitergehenden Forderungen der Bundesregierung nach einer Verbotsausnahme oder zumindest einem langjährigen Verbotsaufschub für die M-85 gescheitert, die 95 Prozent der derzeitigen Streumunitionsbestände der Bundeswehr ausmacht. Dass das Außenministerium diese Forderungen nun nachträglich zu 'Vermittlungsvorschlägen' umlügt, ist grotesk. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung ihr Versprechen einhält, die Munition zu vernichten, und sie nicht in den mindestens acht Monaten bis zum Inkrafttreten des Verbotsvertrages noch gewinnbringend auf dem weltweiten Rüstungsmarkt verscherbelt wird."

Die Tageszeitung taz - Deutschland | 23.08.2007

Tschechien im Visier Russlands

Andreas Zumach begrüßt zwar eine "öffentlich ausgetragene Konkurrenz bei der Besetzung internationaler Posten", rätselt aber über die Motive der russischen Regierung, Tosovsky zu nominieren. "Glaubt Moskau, dass Tosovsky trotz seiner fachlichen Qualifikationen bei der Wahl durch die 185 IWF-Staaten auch nur den Hauch einer Chance hat? Zumal Tosovsky von der Prager Regierung nicht unterstützt wird... Moskau dürfte es kaum gelingen, die EU auseinanderzudividieren. Doch könnte die Bewerbung Tosovskys Frauen oder Männer aus einem der Länder des Südens, die an dem IWF-Chefposten interessiert und dafür qualifiziert sind - wie etwa Südafrikas Finanzminister Trevor Manuel - noch zu einer offiziellen Kandidatur ermutigen. Nur dann bestünde eine Chance, dass die zwischen Brüssel und Washington ausgekungelte fragwürdige Erbhofpraxis beendet würde, nach der der IWF-Chefposten bislang immer von der EU und das Amt des Weltbankpräsidenten immer von den USA besetzt wurde."

Die Tageszeitung taz - Deutschland | 18.07.2006

Europa auf Friedensmission für den Nahen Osten?

Angesichts des Vorschlags von UN-Generalsekretär Kofi Annan, eine internationale Friedenstruppe in den Libanon zu schicken, weist Andreas Zumach darauf hin, dass es eine solche Beobachtertruppe schon seit vielen Jahren gibt. "Zur Deeskalation des aktuellen Konflikts erforderlich wäre die schnelle Stationierung einer robusten UNO-Truppe nicht nur im Südlibanon, sondern beiderseits der libanesisch-israelischen Grenze. Auftrag dieser Truppe müsste es nicht nur sein, die Raketenarsenale der Hisbollah zu kontrollieren und den weiteren Abschuss dieser Raketen auf Israel zu unterbinden, sondern auch weitere militärische Vorstöße und Angriffe der israelischen Streitkräfte gegen libanesisches Territorium zu verhindern."

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