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Zubler, Valentine


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


24 heures - Schweiz | 06.09.2007

Skandal um Christoph Blocher

In der Schweiz wird derzeit heftig über Christoph Blocher gestritten, Justizminister und Vorsitzender der populistischen Partei SVP, die sich an 21. Oktober zur Wahl stellt. Ihm wird vorgeworfen, den ehemaligen Generalstaatsanwalt Valentin Roschacher zum Rücktritt gedrängt zu haben. Valentin Zubler kommentiert: "Derzeit kann man keine definitiven Schlüsse ziehen. Aber eine von zwei Varianten muss richtig sein: Entweder ist Blocher wirklich in die Justizaffäre verwickelt und hat die Gewaltenteilung massiv missachtet... Oder der Roschacher-Skandal fällt in sich zusammen. Dann müsste man der Untersuchungskommission vorwerfen, dem Justizminister ein Bein gestellt zu haben und so letztendlich zum Wahlsieg der UDC beigetragen zu haben. Damit wäre die These von einem Anti-Blocher-Komplott bestätigt."

La Tribune de Genève - Schweiz | 04.04.2007

Eine neue EU-Botschaft in der Schweiz

Die Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen, Benita Ferrero-Waldner, haben am 3. April in Bern gemeinsam die neue EU-Botschaft in der Schweiz eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit konnte man eine "wunderbaren Schlagabtausch" zwischen den beiden Frauen beobachten, so Valentine Zubler. "Die Blumengebinde und das Blitzlichtgewitter der Fotografen konnten nicht verdecken, dass Bern und Brüssel in der Frage des Steuersystems der Kantone uneins sind. Ist Benita Ferrero-Waldner nun eher eine Freundin oder eine Feindin? Die 58-jährige Österreicherin kennt und schätzt die Schweiz. Aber gegenüber den Schweizer Behörden tritt sie hart auf. Gestern jedenfalls haben die beiden Politikerinnen die entsprechenden Antworten geliefert. Micheline Calmy-Rey ließ verlauten, dass Bern jeden Verstoß gegen das Freihandelsabkommen von 1972 zwischen den beiden Parteien bestreitet. Die österreichische Diplomatin hingegen bekräftigte ihren Standpunkt, dass die Schweiz, die weitgehenden Zugang zum europäischen Markt hat, die Regeln der Gemeinschaft respektieren muss."

La Tribune de Genève - Schweiz | 11.01.2006

Der alemannische Dialekt

Die Zeitung befasst sich mit dem Erfolg des Schwyzerdütsch in der Schweiz - ein Phänomen, über das das Forum Helveticum, ein Zusammenschluss zur Förderung des Dialogs in der Schweiz, mehrere Studien veröffentlicht hat. "Der alemannische Dialekt ist sehr in Mode und verdrängt immer mehr die Sprache Goethes... Forum Helveticum hält das für beunruhigend. Vor allem, wenn man bedenkt, dass diejenigen, die die Schule früh verlassen, manchmal erhebliche Wissenslücken haben. Außerdem gibt es Schwierigkeiten beim Kontakt mit sprachlichen Minderheiten im Land und mit Ausländern, wenn man mit ihnen Schwyzerdütsch spricht. Ist der Dialekt also ein Gefängnis? Vielleicht. Aber die Verjüngung dieses Dialekts kann auch als eine Chance gesehen werden... Die sprachliche Vielfalt, kompliziert und chaotisch wie sie ist, hat ihren Preis. Aber es ist auch der Preis einer echten kulturellen Vielfalt."

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