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Zawadzki, Mariusz


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 26.08.2013

Obama moralisch zum Eingreifen verpflichtet

Durch den Gebrauch international geächteter Chemiewaffen hat Syrien eine moralische Grenze überschritten, weshalb nun die Weltgemeinschaft mit der USA an der Spitze eingreifen muss, fordert die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Obama hat vor einem Jahr von einer roten Linie gesprochen, die in einem solchen Fall überschritten wird. Wenn er jetzt passiv bleibt, dann zeigt sich, dass man das Wort des US-Präsidenten nicht allzu ernst nehmen kann. Dies könnte nicht nur Konsequenzen für Syrien haben, sondern auch auf der ganzen Welt ein negatives Echo hervorrufen. Wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht reagiert, würde dies einen gewissen Tabubruch bedeuten. Es würde ein Prinzip verletzt, das seit dem Ersten Weltkrieg gilt: dass man keine Chemiewaffen benutzen darf. Obama, Führer der größten Supermacht und Friedensnobelpreisträger, ist dafür verantwortlich, dass im Krieg moralische Standards eingehalten werden. Das ist so, ob ihm das gefällt oder nicht."

Gazeta Wyborcza - Polen | 26.07.2013

Snowden sensibilisiert USA für Überwachung

Im US-Repräsentantenhaus ist am Mittwoch ein Vorstoß von republikanischen und demokratischen Abgeordneten gescheitert, die die Telefonüberwachung in den USA stärker einschränken wollten. Das Ergebnis fiel mit 205 zu 217 Stimmen überraschend knapp aus. Ein kleiner Triumph für Edward Snowden, glaubt die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Was mit ihm wird, weiß man zwar nach wie vor nicht. Doch eins ist sicher: Er hat die Amerikaner für das Thema Überwachung und Kampf gegen den Terrorismus sensibilisiert. Die Abstimmung vom Mittwoch war dafür ein weiterer deutlicher Beweis. Dieses Resultat kommt absolut überraschend, weil die Chefs beider Parteien, der Demokraten und Republikaner, vorher gemeinsam entschieden dazu aufgerufen hatten, die Verbesserungen abzulehnen. Snowden, der seit Monaten auf einem Flughafen in Moskau feststeckt, kann folglich zufrieden sein. ... Denn im gewissen Sinne hat er schon gewonnen."

Gazeta Wyborcza - Polen | 18.06.2009

Gewalt nimmt iranischem Regime die Legitimation

Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza bewertet die Unruhen im Iran nach den Wahlen und kommentiert das Verhalten des bisherigen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kritisch: "Die Anwendung von Gewalt nimmt der Islamischen Republik letztlich die Legitimation. Ihr Fundament - die religiös-politische Doktrin von [Ruhollah Musavi] Khomeini [Führer der Islamischen Revolution in den 1970er Jahren] - wird Erinnerung. Sie wird zu einer gewöhnlichen Militärdiktatur. 'Das sind doch keine Proteste - die Anhänger des geschlagenen Kandidaten ereifern sich über nichts' sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad nach den ersten Protesten gegen die offiziellen Ergebnisse im Iran mit einem Lächeln. ...  Sie seien wie enttäuschte Fans, deren Mannschaft verloren habe. Und am Montag flog er nach Russland auf den Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, wo er den Niedergang des Kapitalismus und den Untergang der großen mächtigen Staaten verkündete. Ironischerweise beben gerade die Grundmauern seines eigenen Staates."

Gazeta Wyborcza - Polen | 28.12.2005

Polnische Militärberater bleiben im Irak

Polen verlängert seine Militärpräsenz im Irak bis Ende 2006. "Nach militärischen Gesichtspunkten werden wir nicht mehr benötigt, aber von essenzieller Bedeutung ist die Schulung von irakischen Soldaten, denen letztendlich die Pflicht obliegt, für Ordnung in ihrem Land zu sorgen", schreibt Kommentator Mariusz Zawadzki, für den es keine Rolle spielt, ob sich dies für Polen wirtschaftlich auszahlt: "Wir sollten die Iraker jetzt nicht allein lassen, da wir auch für die Konsequenzen der Intervention verantwortlich sind: die tausenden Toten und sogar für die amerikanischen Folterungen in Abu Ghraib, die wir nie entschieden verurteilt haben. Unsere moralische Pflicht ist es, alles zu tun, damit Tausende von irakischen Opfern nicht umsonst waren."

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