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Zavadil, Petr


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Lidové noviny - Tschechien | 01.09.2009

Umstrittenes EU-Glühbirnenverbot

Ab heute, dem 1. September 2009, werden EU-weit keine 100-Watt-Glühbirnen mehr hergestellt. Die konservative Tageszeitung Lidové Noviny sieht darin eine "Begrenzung der Freiheit der Verbraucher" und plädiert dafür, neben den Energiesparlampen wenigstens die schwächeren Glühbirnen weiter leben zu lassen: "Warum kann man die nicht tolerieren? Das ist so, als wären mit der Einführung der CDs Schallplatten und Grammofone verboten worden, mit der Entwicklung von Kühlschränken die Produktion von Eis, mit dem Entstehen des Fernsehens das Radio oder wegen des Internets Zeitungen und Zeitschriften. ... Die Sparlampen haben viele Nachteile. Sie sind beispielsweise dort ungünstig, wo man das Licht häufig ein- und ausschaltet, etwa auf dem WC. Das verkürzt ihre Lebensdauer bedeutend. Und damit entfällt das Argument bezüglich ihres Spareffekts."

Lidové noviny - Tschechien | 26.03.2007

Wird die Berliner Erklärung zum EU-Fahrplan bis 2009?

Petr Zavadil gibt zu großen Teilen den Tschechen die Schuld daran, dass die "Berliner Erklärung" so blass ausgefallen ist. "Prag trat lautstark gegen alles auf. Gegen die Verfassung, gegen alles Neue in diesem Text, gegen die Vorschläge von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre kompromisslose Verhandlungsmethode. Gemeinsam mit Polen waren die Tschechen britischer als die Briten. Ob diese Sandkastentaktik auch im richtigen Kampf funktioniert, wird man sehen. Der wirkliche Kampf um die Zukunft der EU-Verfassung beginnt gerade erst. Für die Detailverhandlungen hat sich die Union nur ein halbes Jahr Zeit gegeben. Also muss sie zwischen zwei sich ausschließenden Alternativen wählen: zwischen der Einhaltung dieser zeitlichen Galgenfrist einerseits oder einem zeitlich aufwändigeren großen Sprung nach vorn in der Integration andererseits."

Lidové noviny - Tschechien | 30.11.2006

Gelbe Karte für die Türkei

Kommentator Petr Zavadil begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei teilweise auszusetzen: "Eine totale Blockade der Verhandlungen hätte den Weg der Türkei nach Europa für lange Zeit versperrt. Man darf aber auch nicht so tun, als wäre nichts geschehen. Das wäre aus europäischer Sicht Selbstmord. Andere Kandidaten wie Kroatien müssen auch ihre Versprechen einhalten... Die gestrige Empfehlung der EU-Kommission, nur die Kapitel zu blockieren, die direkt mit dem Zypern-Problem verbunden sind, ist deshalb die bestmögliche Variante. Nur sie bietet die Chance, dass die Türkei sowohl den europäischen Druck als auch ihre eigenen Verpflichtungen ernst nimmt."

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