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Whittam Smith, Andreas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Independent - Großbritannien | 10.09.2013

Andreas Whittam Smith über das Ende des westlichen Imperialismus

Die Mehrheit in den USA und Europa lehnt laut Umfragen einen Militärschlag gegen Syrien ab. Dieser Unwille markiert das Ende des westlichen Kolonialismus und Imperialismus, meint der Kolumnist Andreas Whittam Smith in der linksliberalen Tageszeitung The Independent: "Die Vorstellung, dass die US-Marine von Schiffen im Mittelmeer aus Marschflugkörper in ein Land des Nahen Ostens feuert, um diesem 'eine Lektion zu erteilen', ist purer westlicher Imperialismus. Und es scheint so, als wollten wir uns so nicht länger verhalten. ... Die britische Kapitulation in Yorktown 1781 [im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg], die französischen Niederlagen in Indochina sowie Algerien und letztlich die schmachvollen Rückzüge der USA und ihrer Alliierten aus Afghanistan und dem Irak - sie waren das Ende des Kolonialismus und seiner gefährlichsten Ausprägung, des Imperialismus. Es kann kein Zurück geben. Kein US-Präsident, kein britischer Premierminister, kein französischer Präsident wird jemals wieder den Kongress, das Parlament oder die Nationalversammlung bitten, die Invasion in ein anderes Land abzusegnen, und sei es nur mit Luftstreitkräften. Nach 600 Jahren ist das vorbei. Ein für allemal."

The Independent - Großbritannien | 18.09.2006

Andreas Whittam-Smith über eine Machtverschiebung zugunsten Europas

"Was den Nahen Osten betrifft, so verlagert sich das Gewicht langsam von den USA nach Europa", kommentiert Andreas Whittam-Smith das europäische Engagement in der Region. "Nicht dass Europa so viel stärker geworden wäre. Aber die USA scheinen geschwächt... Gleichzeitig verändert sich die politische Führung bei den Hauptverbündeten der USA. Der erste, der abtrat, war der spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar. Er trat 2004 zurück und seine Partei verlor die folgenden Wahlen. Im April 2006 setzten die Wähler Italiens Premier Silvio Berlusconi ab. Bei uns machte die eigene Partei Tony Blair klar, dass es Zeit sei zu gehen... Ihre Nachfolger werden die Irrtümer der Vorgänger still analysieren und ihre Politik entsprechend anpassen."

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