Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Techet, Péter


RSS Die Texte von "Techet, Péter" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Magyar Nemzet - Ungarn | 11.11.2015

Helmut Schmidt war das Gewissen Deutschlands

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt ist am Dienstag im Alter von 96 Jahren gestorben. Er war eine Kultfigur des öffentlichen Lebens in Deutschland, erinnert sich Publizist Péter Techet in der konservativen Tageszeitung Magyar Nemzet: "Er war das lebende Gewissen der deutschen Öffentlichkeit - für einige sogar über Gebühr. ... Helmut Schmidt war bürgerlicher, atlantischer und europäischer als die Mehrheit der deutschen Sozialdemokraten. Wo Brandt für weltläufige Eleganz und linke Romantik stand und Schröder eine offen USA-kritische Haltung einnahm, verkörperte Schmidt als SPD-Kanzler die gesellschaftliche Mitte. Der SPD ist es seitdem nicht wieder gelungen, einen Politiker zu finden, der in seiner moralischen Grundhaltung ein Linker war, sich aber von Utopien nicht irreführen ließ. ... Doch wegen dieser Einstellung hatte Schmidt selbst als Kanzler keine große Macht innerhalb seiner Partei - und später noch viel weniger."

hvg - Ungarn | 11.08.2015

Péter Techet über Westeuropas Schuld gegenüber dem Osten

Westeuropa hat gegenüber Osteuropa historisch etwas gutzumachen, bleibt dabei aber ziemlich untätig, kritisiert der Publizist Péter Techet in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: "Die westeuropäischen Mitgliedsstaaten der EU haben gegenüber der östlichen Peripherie der Union eine historische Bringschuld, haben sie doch nach dem Zweiten Weltkrieg Osteuropa der Sowjetunion überlassen, was zum heutigen eklatanten Wohlstands-Rückstand der osteuropäischen Länder geführt hat. ... Auch die vergangenen 25 Jahre seit der Wende haben keine grundlegende Veränderung gebracht. Der Westen hat seine historische Verantwortung für das Elend des Ostens bis zum heutigen Tag nicht ernst genommen. Die EU-Förderungen sind mitnichten dazu geeignet, den sozialen Anschluss der osteuropäischen Region zu gewährleisten. Und dies liegt genau im Interesse Kern-Europas, gelangen doch die westlichen Unternehmen so zu billigen Arbeitskräften."

hvg - Ungarn | 04.06.2015

Hilfe, Ungarn wird wieder Vielvölkerstaat!

Durch den Friedensvertrag von Trianon verlor Ungarn am 4. Juni 1920 rund ein Drittel seiner Bevölkerung und zwei Drittel seines Territoriums. Der Publizist Péter Techet zieht einen ironischen Vergleich mit der Gegenwart in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: "Der 4. Juni 1920 war ein großer Tag in der Geschichte Ungarns. Vor 95 Jahren erlangte unsere kleine Heimat endlich die Freiheit, sie befreite sich vom Joch der Habsburger und entledigte sich der liberalen Entwicklungen und Reformen während der k.u.k.-Monarchie, ganz zu schweigen von der ethnischen Vielfalt. Nach einem halben Jahrtausend konnte Ungarn wieder ein souveräner Staat sein. Heute steht nichts Geringeres auf dem Spiel: Die Achtundsechziger, Kosmopoliten, Liberalen, die unter uns lebenden Vaterlandsverräter und fanatischen Vertreter der EU sinnen darauf, Trianon zu verraten und Ungarn wieder zu einem großen, liberalen, vielfarbigen und gastfreundlichen Land zu verwandeln."

hvg - Ungarn | 21.04.2015

Burgtheater darf sehr wohl Ungarn kritisieren

Der ungarische Schauspieler Péter Blaskó hat auf dem Onlineportal Mandiner die Kritik des Ensembles des Wiener Burgtheaters an der Kulturpolitik Ungarns als dreist bezeichnet. Der Publizist Péter Techet hält in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság dagegen: "Ich bin weder ein Schauspieler noch ein Theaterexperte, doch war ich schon oft genug im Theater in Wien, um auf die Polemik von Blaskó reagieren zu können. ... Würde Blaskó bei einem Gastspiel in Wien dasselbe tun wie die Schauspieler des Burgtheaters, sprich vor einem Rechtsruck durch die FPÖ warnen und sich um die österreichische Demokratie sorgen, bekäme er wohl vom Großteil des Wiener Publikums Applaus. ... Auf den Wiener Bühnen kommen Aktionen wie jene des Burgtheaters in Budapest immer wieder vor, was ein großer Unterschied zu Ungarn ist."

» Autorenindex


Weitere Inhalte