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Taguieff, Pierre-André


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Monde - Frankreich | 04.10.2006

Die Redeker-Affäre und die Meinungsfreiheit

Die Tageszeitung veröffentlicht einen Aufruf zugunsten von Robert Redeker, der von rund 20 Prominenten, darunter Alain Finkielkraut und André Glucksmann unterzeichnet ist. "Eine handvoll Fanatiker hetzt gerade mit vermeintlichen religiösen Gesetzen, um – in unserem Land – unsere grundlegenden Freiheiten in Frage zu stellen. Diese Drohung gesellt sich zu dem Wispern, das hier und da in Europa zu hören ist, man solle von nun an 'Provokationen' vermeiden, um nicht fremde Empfindungen zu verletzen... Die Zeiten werden wieder hart in Europa, und daher ist jetzt Mut gefragt. Deshalb appellieren wir feierlich an die Regierung, nicht nur Robert Redeker und die Seinen weiterhin zu schützen, so wie sie es jetzt tut, sondern sich mit einer starken politischen Geste zu verpflichten, sich um sein materielles Wohlergehen so lange zu kümmern, wie er sich in Gefahr befindet. So wie es die englische Regierung für Rushdie getan hat."

La Libre Belgique - Belgien | 24.05.2006

Die Teilnahme Irans an der Fußballweltmeisterschaft

Eine Gruppe von belgischen und französischen Forschern und Intellektuellen protestiert gegen die Teilnahme Irans an der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. Sie sind der Meinung, dass "der iranische Gottesstaat eine Tyrannei ist und als solche keinen Platz in einem sportlichen Wettkampf im Herzen des demokratischen Europas hat". Sie drücken ihre Sorge über "den Rückzug einer universalistischen Kultur zugunsten einer populistischen Pseudo-Kultur des Fußballs" aus. "Aber bietet der Fußball in dem Moment, in dem er selbst zur Stammesreligion der Postmoderne wird, nicht allen hysterisch religiösen Ausbrüchen Platz? Wird der sich in der Welt rasant ausbreitende Islamismus im Fußball eine Plattform finden, von der aus er Hunderte von Millionen Fernsehzuschauer erreicht? Wird der Fußball für eine durch antidemokratischen Bekehrungseifer und Antisemitismus geprägte Lesart des Korans werben? Wird Deutschland es akzeptieren, dass überdrehte Fans brüllend dazu aufrufen, den 'ungläubigen' und 'abtrünnigen' Gegner zu ermorden?"

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