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Suurkask, Heiki


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Eesti Päevaleht - Estland | 25.07.2011

Nicht zu viel Aufmerksamkeit für Mörder

Dem norwegischen Attentäter und seinen politischen Deklarationen sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, warnt die Tageszeitung Eesti Päevaleht, schon wegen möglicher Nachahmer: "Hat der Mörder von Norwegen sein Ziel erreicht? Wenn er beim Anblick von Blut eine perverse Befriedigung gefunden hat, dann macht ihn das hinter Gitter zu keinem großen Helden. Wenn er Berühmtheit und anhaltende Aufmerksamkeit der Medien gesucht hat, wie die meisten Amokläufer an Schulen zuvor, dann muss man feststellen, dass diese Aufmerksamkeit schnell vorbeigeht. Und je schneller wir den Namen dieser Person vergessen, desto besser. Ein Mörder hat es nicht verdient, dass wir seine Eitelkeit weiter befriedigen. Hoffentlich müssen wir nicht irgendwann die Memoiren des Mörders lesen. Er ist ein Mensch, der versucht, sich in der von ihm selbst ausgedachten Welt zu beweisen, da er in der wirklichen Welt nicht zurechtkommt. Die Aufgabe der Medien aber ist es aufzupassen, dass nicht irgendein neues Monster ihn zum Vorbild nimmt."

Eesti Päevaleht - Estland | 03.02.2006

Streit um Mohammed-Karikaturen

Auch Heiki Suurkask meint, dass Pressefreiheit nicht bedeuten kann, Minderheiten zu beleidigen. "Dänemark hält sich selbst für eine Hochburg der Toleranz, in der Zuwanderer eine Heimat finden und Schwule und Lesben sich frei entfalten dürfen. Aber jetzt entsteht auf einmal ein ganz anderes Bild: von einem Land, das keinen Respekt vor Menschen einer anderen Religion hat. Dänemarks größte Zeitung 'Jyllands-Posten' hat den globalen Durchbruch geschafft. Sie hat mit ihren Karikaturen gleich eine Milliarde Menschen beleidigt, nur um die Grenzen der Toleranz zu testen. Aber Muslime fühlen sich nun einmal gekränkt, wenn ihr Prophet als Terrorist dargestellt wird. Würden wir Esten wirklich anders reagieren?"

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