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Staniszkis, Jadwiga


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 19.02.2009

Euro-Einführung in Polen ein erster wichtiger Schritt

Die Soziologin Jadwiga Staniszkis kommentiert in einer Kolumne den Plan der polnischen Regierung, den Euro einzuführen. Sie hält diese Idee für einen richtigen Schritt in der jetzigen Krise: "Die Lage der polnischen Wirtschaft ist zwar beunruhigend, doch es ist nicht nötig, Alarm zu schlagen. Ich denke, dass die vorsichtigen Überlegungen der Regierung, die europäische Währung direkt auf den Markt zu bringen, in der gegenwärtigen Situation ein erster richtiger Schritt sind. Er ist ausreichend vorsichtig und nicht von Panik geprägt. Die Kommentare im Westen, die sich mit der Lage in Polen befassen, sind unterschiedlich: 'The Economist' hat betont, dass die Krise nicht von unserer Wirtschaft verursacht wird, sondern im Zusammenhang mit äußeren Faktoren steht. Und außerdem werden wir nicht von den internationalen Banken unterstützt, die sich in Kreditangelegenheiten unfair verhalten. Sie wenden unterschiedliche Standards an, die bei uns wesentlich rigoroser sind."

Polska - Polen | 03.11.2008

Die Krise als Chance begreifen

In der Tageszeitung Polska betrachtet die polnische Soziologin Jadwiga Staniszkis die Finazkrise als Chance für Polen: "Die Krise zerstört nicht nur nicht die Chance Polens auf eine Modernisierung, sondern kann geradezu eine Chance sein. Natürlich hängt das von der Strategie ab, die ihr gegenüber angewendet wird. In dem Moment zum Beispiel, wo die Krise auftritt, erweist sich das, was man bisher als Rückschlag empfunden hat, als eine wertvolle Reserve. Schauen wir mal auf die Chinesen - sie haben gerade wegen der Krise mit Reformen begonnen, die den Rechtehandel für den Nutzen von Grund und Boden ermöglichen. Das bedeutet, dass am Markt auf einmal über 730 Millionen potenzielle Kreditnehmer in Erscheinung treten. Das ist ein riesiger Impuls für die Wirtschaft. Auch bei uns schafft die Krise eine Situation, in der man leichter schwierige und bisher abgelehnte gesellschaftliche Reformen durchsetzen kann - ich denke dabei an die Überbrückungsrenten ... und ich denke dabei auch daran, den Złoty durch den Euro zu ersetzen."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 25.02.2007

Polnischer Umweltstreit

Ein Konflikt um den Bau einer Autobahn durch das Naturschutzgebiet Rospuda-Tal ist zum wichtigsten innenpolitischen Thema Polens geworden. Trotz anhaltender Proteste von Umweltschützern und Kritik von Seiten der EU, die das Gebiet im Rahmen des "Natura 2000"-Programms schützt, will die polnische Regierung am Bau einer Umgehungsstraße für Augustow und somit am polnischen Teil der "Via Baltica" an dieser Stelle festhalten. Die Soziologin Jadwiga Staniszkis kommentiert: "In der Diskussion um das Rospuda-Tal spiegeln sich alle Probleme des polnischen öffentlichen Lebens wider. Statt dass beide Seiten an einer Lösung arbeiten, wird das Problem für die einen zu einem Symbol des Widerstands gegen die Regierung und für die anderen – allen voran Premierminister Kaczynski – zu einer Statusfrage. Die Menschen haben es satt, dass Worte und Wirklichkeit auseinander gehen, und die Regierung beharrt auf ihrer Entscheidungsmacht, weshalb wirkliche gesellschaftliche Probleme ungelöst bleiben."

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