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Sergent, François


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Libération - Frankreich | 16.08.2013

Ägyptens Generäle töten Arabischen Frühling

Die blinde Gewalt des ägyptischen Militärs richtet Ägypten zugrunde, analysiert die linksliberale Tageszeitung Libération: "Der General al-Sisi, der wahre starke Mann des Landes, hat die wahre Natur des Regimes offenbart: Mit Waffengewalt will er eine Militärdiktatur installieren - ähnlich wie die unter [Ex-Präsident] Mubarak. Der Westen, der den Staatsstreich de facto unterstützt hat, muss diese gewaltsame Repression verurteilen, die noch weitere Massaker nach sich ziehen wird. Die Demokraten und die Laizisten, die heute dieses Abschlachten gutheißen, geben sich einer Illusion hin, wenn sie denken, dass sie verschont bleiben, sollten sie eines Tages den Militärs im Weg stehen. Letztlich wird diese blinde Gewalt nur den Islamisten dienen, in Ägypten ebenso wie anderswo in der muslimischen Welt. Die ägyptischen Generäle töten den Arabischen Frühling."

Libération - Frankreich | 09.10.2012

Antisemitismus in Frankreich hart bekämpfen

Bei einem landesweiten Großeinsatz der französischen Polizei gegen mutmaßliche islamische Extremisten ist am Wochenende ein Mensch getötet worden, elf weitere wurden festgenommen. Grund für die Razzien war ein Anschlag auf ein jüdisches Geschäft im September. Frankreich muss mit aller Härte gegen Antisemitismus vorgehen, fordert die linksliberale Tageszeitung Libération: "Juden wurden 2012 in Frankreich angegriffen, weil sie Juden sind. Koschere Geschäfte, religiöse Stätten und Schulen wie jene in Toulouse wurden gezielt angegriffen. Laut der Polizei hatte die Gruppe, die dieses Wochenende gefasst wurde, eine Liste von Orten erstellt, die für Juden von Bedeutung sind. ... Es ist die verlorene Jugend aus den unterprivilegiertesten Gegenden der Republik, für die der Jude der Feind ist. Der Präsident und seine Regierung haben Recht, wenn sie scharf gegen diese Verbrechen vorgehen. In Frankreich darf es keine Entschuldigung, keine Rechtfertigung und keine Nachgiebigkeit gegenüber Rassismus und Antisemitismus geben. Das Land muss erbittert gegen dieses absolute Böse ankämpfen und es auslöschen - an allen Orten, an denen mit der falschen Auslegung des Islam der Hass verstörter Seelen genährt wird."

Libération - Frankreich | 20.07.2009

Bilder lassen noch immer träumen

Die Tageszeitung Libération beschreibt die Mystik, die nach 40 Jahren immer noch von der Mondlandung ausgeht: "Die Bilder lassen einen immer noch träumen, sogar in Schwarz-Weiß. Mit der Sowjetunion ist der große Rivale von früher verschwunden, der Mond ist vergessen, und die Astronauten sind alte Herren, die mit kleinen Schritten laufen. Was bleibt, ist der Moonwalk, der echte, das Original. Der 20. Juli ist auch diese kulturelle Matrix ohne Ende, an der sich alle großen amerikanischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts versucht haben, von [Norman] Mailer über Tom Wolfe bis [John] Updike. Die Musik und Hollywood haben The Dark Side of the Moon ebenfalls nie vergessen. Der Weltraum ist diese letzte Grenze. Heute ist sie aber imaginär, eine zweifelhafte Utopie, weit entfernt von den Sicherheiten der Nasa und [John F.] Kennedy. Rückkehr zur Erde."

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